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Goldman Sachs berichtet: Speicherkosten treiben die Ausgaben für Nvidias Vera Rubin Superchip in die Höhe

Cryptelio Editorial Veröffentlicht 10 Aug 2026 · 20:15 UTC

Goldman Sachs hat geschätzt, dass Speicherkomponenten nun etwa 62 % der gesamten Materialkosten für Nvidias kommenden Vera Rubin Superchip ausmachen, ein bemerkenswerter Anstieg von 53 % bei den vorherigen GB300-Systemen. Dieser Wandel unterstreicht die wachsende Bedeutung von Speicher in der Kostenstruktur fortschrittlicher KI-Chips.

Die geschätzten Materialkosten für ein komplettes Vera Rubin NVL72 Rack-System liegen bei rund 7,8 Millionen US-Dollar, wobei die Speicherkosten allein fast 2 Millionen US-Dollar betragen. Dies stellt einen erstaunlichen Anstieg der Speicherausgaben von über 435 % im Jahresvergleich dar.

Ursachen für den Anstieg der Speicherkosten

Die Vera Rubin-Plattform nutzt zwei Arten von hochmodernen Silizium. Auf der GPU-Seite enthalten Nvidias Rubin-Chips bis zu 288 GB HBM4, die neueste Generation von Hochgeschwindigkeitsspeicher, die 22 TB/s Bandbreite liefern kann. Die GPU basiert auf einem Design mit 336 Milliarden Transistoren, das im 3-nm-Prozess von TSMC gefertigt wird. Die CPU verfügt über einen maßgeschneiderten Vera-Prozessor mit 88 Olympus-Kernen und bis zu 1,5 TB LPDDR5X-Speicher, der über den speicherkoherenten NVLink-C2C mit 1,2 TB/s Bandbreite verbunden ist.

Auswirkungen auf die Lieferkette

Diese Analyse von Goldman Sachs hebt einen breiteren Trend hervor, der die Lieferkette beeinflusst. Da Speicher einen so signifikanten Teil der Materialkosten eines Systems ausmacht, sind die Geschäfte der Speicherhersteller zunehmend an das Wachstum der KI-Infrastruktur gebunden. Große Hersteller wie Samsung, SK Hynix und Micron, die HBM- und LPDDR-Chips liefern, sind vorteilhaft positioniert, sehen sich jedoch Herausforderungen bei der Skalierung der Produktion aufgrund der fortschrittlichen Verpackungsanforderungen für HBM4 gegenüber.

Nvidia untersucht verschiedene Optimierungen, um Kostendruck zu mindern, einschließlich Anpassungen der Speicherkapazitäten und architektonischer Änderungen zur Verbesserung der Speichernutzung. Die Vera Rubin-Plattform soll 2025 angekündigt werden, mit einer Produktionssteigerung, die voraussichtlich 2026 beginnen wird, wobei der Fokus auf hochleistungsfähigen KI-Arbeitslasten liegt.

FAQ

Welcher Prozentsatz der Materialkosten für Nvidias Vera Rubin Superchip entfällt auf Speicherkomponenten?

Ungefähr 62 % der gesamten Materialkosten für Nvidias Vera Rubin Superchip entfallen auf Speicherkomponenten.

Wie viel kostet ein komplettes Vera Rubin NVL72 Rack-System?

Die geschätzten Materialkosten für ein komplettes Vera Rubin NVL72 Rack-System liegen bei etwa 7,8 Millionen Dollar.

Welche Haupttypen von Speicher werden im Vera Rubin Superchip verwendet?

Die Vera Rubin Plattform nutzt zwei Arten von modernem Silizium: HBM4 für die GPU und LPDDR5X für die CPU.

Wann wird die Vera Rubin Plattform voraussichtlich angekündigt und wann wird die Produktion hochgefahren?

Die Vera Rubin Plattform soll 2025 angekündigt werden, mit einer erwarteten Produktionssteigerung ab 2026.

Welche Herausforderungen stehen Speicherherstellern im Zusammenhang mit dem Vera Rubin Superchip gegenüber?

Speicherhersteller stehen vor Herausforderungen bei der Skalierung der Produktion aufgrund der fortschrittlichen Verpackungsanforderungen für HBM4.

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