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Große Banken passen Prognosen für den Brent-Ölpreis aufgrund anhaltender Versandstörungen im Golf an

Cryptelio Editorial Veröffentlicht 13 Sep 2026 · 12:45 UTC

Angesichts der anhaltenden Versandstörungen im Nahen Osten haben mehrere große Banken ihre Prognosen für den Brent-Rohölpreis angehoben. Die Commerzbank hat ihre Jahresendprognose für Brent auf 85 Dollar pro Barrel erhöht, von zuvor 75 Dollar, wie von EnergyNow.com berichtet.

Auch Goldman Sachs hat seine Prognosen angepasst und sowohl die Brent- als auch die West Texas Intermediate (WTI)-Preise für Dezember 2026 und 2027 um 5 Dollar pro Barrel angehoben. Die Bank erwartet, dass Brent 85 Dollar pro Barrel erreichen könnte und WTI im Dezember 80 Dollar erreichen könnte, und warnt, dass die Preise über 120 Dollar steigen könnten, wenn die Produktion und Exporte im Golf weiterhin erheblich eingeschränkt bleiben.

HSBC hat ebenfalls seine Brent-Prognose für 2026 auf 90 Dollar pro Barrel und für 2027 auf 85 Dollar pro Barrel angehoben. Die Bank betonte die kritische Situation in der Straße von Hormuz, einem wichtigen Durchgang für etwa 20 % des weltweit gehandelten Erdöls. HSBC bemerkte: „Wir glauben, dass sich der Markt an ein gestörtes ‚neues Normal‘ anpasst, in dem die Straße weder vollständig geschlossen noch vollständig geöffnet ist, sondern dauerhaft beeinträchtigt bleibt.“

Die Bank of America hat ebenfalls ihre Brent-Prognose überarbeitet und erwartet Preise von 83 Dollar pro Barrel für die zweite Jahreshälfte und 75 Dollar für 2027. Die Bank hob potenzielle Risiken hervor und erklärte, dass weitere Störungen die Preise in Richtung 120 Dollar pro Barrel treiben könnten, während umfangreiche Schäden an der Energieinfrastruktur die Preise auf bis zu 150 Dollar pro Barrel steigen lassen könnten.

Infolge dieser Entwicklungen sind die Ölpreise zum ersten Mal seit Mitte Mai über 100 Dollar pro Barrel gestiegen, während die Dieselpreise in den USA einen Rekordhoch erreicht haben.

FAQ

Warum haben große Banken ihre Prognosen für den Brent-Ölpreis angehoben?

Große Banken haben ihre Prognosen für den Brent-Ölpreis aufgrund anhaltender Versandstörungen im Nahen Osten angehoben, insbesondere in der Straße von Hormuz, die ein kritischer Durchgang für den globalen Ölhandel ist.

Was ist die aktualisierte Brent-Ölpreisprognose der Commerzbank?

Die Commerzbank hat ihre Prognose für den Brent-Ölpreis zum Jahresende auf 85 USD pro Barrel angehoben, von einer vorherigen Prognose von 75 USD pro Barrel.

Was sind die Vorhersagen von Goldman Sachs für Brent- und WTI-Preise?

Goldman Sachs hat seine Prognosen für sowohl Brent- als auch West Texas Intermediate (WTI)-Preise um 5 USD pro Barrel angehoben und prognostiziert, dass Brent im Dezember 2026 85 USD und WTI 80 USD erreichen könnte.

Welche Bedenken äußerte HSBC bezüglich der Straße von Hormuz?

HSBC betonte, dass die Situation in der Straße von Hormuz kritisch ist, und stellte fest, dass der Markt sich an ein gestörtes 'neues Normal' anpasst, in dem die Straße weder vollständig geschlossen noch vollständig geöffnet ist, sondern dauerhaft beeinträchtigt bleibt.

Welche potenziellen Risiken hob die Bank of America in Bezug auf Ölpreise hervor?

Die Bank of America hob hervor, dass weitere Störungen die Ölpreise auf 120 USD pro Barrel treiben könnten, und umfangreiche Schäden an der Energieinfrastruktur könnten die Preise auf bis zu 150 USD pro Barrel steigen lassen.

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