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Kalshi sieht sich rechtlichen Herausforderungen von FlightAware und dem Generalstaatsanwalt von New York gegenüber

Cryptelio Editorial Veröffentlicht 12 Aug 2026 · 12:45 UTC

Kalshi, eine regulierte Prognosemarkt-Plattform, sieht sich derzeit rechtlichen Herausforderungen aus zwei Richtungen gegenüber: einer Klage von FlightAware und einem Verfahren, das von Generalstaatsanwältin Letitia James aus New York eingeleitet wurde.

Am 10. August reichte FlightAware, eine Tochtergesellschaft von Collins Aerospace, eine Klage gegen Kalshi ein und beschuldigte die Plattform, ihre Flugdaten und Marken in ihren Wettmärkten zu Flugstornierungen unrechtmäßig zu nutzen. Nur zwei Tage später zog FlightAware die Klage jedoch freiwillig ohne Vorurteil zurück, was die Möglichkeit einer erneuten Einreichung in der Zukunft eröffnet. In der Klage wurde behauptet, dass Kalshi gegen eine Datenlizenzvereinbarung verstoßen habe, die die Nutzung von FlightAware-Daten für kommerzielle oder Glücksspielzwecke untersagte.

Parallel dazu hat die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) interveniert und Kalshi angeordnet, seine Aktivitäten in New York trotz der laufenden Klage des Staates fortzusetzen. Die Notfallbefugnisse der CFTC wurden aktiviert, nachdem Kalshi gemeldet hatte, dass die Klage eine „Marktnotlage“ darstellt. Die Klage des Generalstaatsanwalts von New York strebt eine landesweite einstweilige Verfügung gegen Kalshi an und behauptet, dass das Unternehmen ohne die erforderlichen staatlichen Lizenzen eine illegale Glücksspieloperation betreibe.

Diese Situation verdeutlicht die Komplexität und Spannungen im Bereich der Prognosemärkte, insbesondere in Bezug auf die Abhängigkeit von Drittanbieterdaten und die regulatorische Landschaft. Kritiker äußern Bedenken hinsichtlich möglicher Interessenkonflikte in Märkten, die von Ereignissen wie Flugstornierungen profitieren.

Neueste Entwicklungen zu Kalshis rechtlichen Herausforderungen

  • Die U.S. Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat Kalshi angewiesen, seine Vorhersagemärkte landesweit weiter zu betreiben, trotz einer Klage aus New York.
  • Die Klage aus New York, die am 31. Juli eingereicht wurde, strebt eine einstweilige Verfügung gegen Kalshi an und fordert Schadensersatz in Höhe von über 36 Milliarden Dollar.
  • CFTC-Vorsitzender Michael S. Selig betonte, dass der Versuch New Yorks, zwischenstaatliche Finanzmärkte zu regulieren, dem Bundesrecht widerspricht, das einen einheitlichen nationalen Markt vorschreibt.
  • Beamte aus New York, darunter Gouverneurin Kathy Hochul und Generalstaatsanwältin Letitia James, argumentieren, dass Kalshi eine illegale Glücksspielplattform betreibt, die Verbraucher, insbesondere im Alter von 18 bis 20 Jahren, gefährdet.
  • Ein Bundesgericht entschied am 8. Juli, dass Kalshis Antrag auf eine einstweilige Verfügung gegen die Durchsetzungsmaßnahmen New Yorks abgelehnt wurde, da Kalshi nicht nachweisen konnte, dass die Erfolgsaussichten in der Sache wahrscheinlich sind.

FAQ

Was ist Kalshi?

Kalshi ist eine regulierte Plattform für Vorhersagemärkte, die es Nutzern ermöglicht, auf die Ergebnisse verschiedener Ereignisse zu wetten, einschließlich Flugausfällen.

Mit welchen rechtlichen Herausforderungen sieht sich Kalshi derzeit konfrontiert?

Kalshi sieht sich einer Klage von FlightAware wegen unsachgemäßer Nutzung seiner Flugdaten und Markenbildung sowie einem Fall gegenüber, der von der Generalstaatsanwaltschaft von New York eingeleitet wurde und behauptet, dass Kalshi ein illegales Glücksspiel betreibt.

Wie war das Ergebnis der von FlightAware eingereichten Klage?

FlightAware hat seine Klage gegen Kalshi freiwillig ohne Vorurteil zurückgezogen, was bedeutet, dass sie den Fall möglicherweise in Zukunft erneut einreichen können.

Welche Maßnahmen hat die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) in Bezug auf Kalshi ergriffen?

Die CFTC hat interveniert und Kalshi angeordnet, seine Geschäfte in New York trotz der laufenden Klage der Generalstaatsanwaltschaft von New York fortzusetzen, und dabei auf einen 'Marknotfall' verwiesen.

Welche Bedenken wurden hinsichtlich von Vorhersagemärkten wie Kalshi geäußert?

Kritiker haben Bedenken hinsichtlich möglicher Interessenkonflikte in Vorhersagemärkten geäußert, die von Ereignissen wie Flugausfällen profitieren, sowie hinsichtlich der Abhängigkeit von Daten Dritter und des regulatorischen Umfelds, das diese Märkte umgibt.

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