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Klage gegen die KI-Riesen Anthropic, OpenAI, SpaceXAI und Google wegen angeblicher Kollusion eingereicht
In einem Bundesgericht in Texas wurde eine Sammelklage gegen die großen KI-Unternehmen Anthropic, OpenAI, SpaceXAI und Google eingereicht. Die Kläger behaupten, dass diese Firmen koordiniert haben, um absichtlich die Fortschritte in der KI-Technologie zu verlangsamen und damit gegen Antitrustgesetze zu verstoßen.
Der Fall, Buist gegen Anthropic PBC, wurde von vier Abonnenten von KI-Diensten angestoßen, die behaupten, dass die Unternehmen sich verschworen haben, um die Qualität und das Tempo ihrer Produkte zu begrenzen, was Verbraucher schädigt, die kontinuierliche Verbesserungen in den KI-Fähigkeiten erwarten. Die Klage hebt einen bedeutenden Moment hervor, als der CEO von Anthropic, Dario Amodei, am 12. September einen Aufsatz veröffentlichte, in dem er für eine Verlangsamung der KI-Entwicklung plädierte, was anschließend von Elon Musk und OpenAI-CEO Sam Altman unterstützt wurde.
Nach Angaben der Klage dominieren die Beklagten gemeinsam etwa 80 % des Marktes für kostenpflichtige Verbraucherabonnements führender KI-Modelle, darunter Claude, ChatGPT, Grok und Gemini. Die Kläger streben eine Klassenzertifizierung an, um alle US-Abonnenten der KI-Dienste der Beklagten zu vertreten, und fordern eine einstweilige Verfügung, um die angebliche koordinierte Verlangsamung zu stoppen, sowie ein deklaratorisches Urteil, dass Antitrustgesetze verletzt wurden.
Rechtsexperten deuten darauf hin, dass das Ergebnis dieser Klage erhebliche Auswirkungen auf die KI-Branche haben könnte, insbesondere in Bezug auf regulatorische Praktiken und Wettbewerbsdynamiken. Beobachter werden die rechtlichen Verfahren genau verfolgen, um Entwicklungen zu erkennen, die die Marktauffassungen über die Bewertungen von KI-Unternehmen beeinflussen könnten.
Neueste Entwicklungen zum IPO von Anthropic
Anthropic hat sein IPO-Ziel von Oktober auf November 2026 verschoben, wie am 18. September 2026 berichtet wurde. Das Unternehmen plant, potenziellen Investoren vor Beginn der Roadshow einen vollständigen Satz von Finanzberichten für das dritte Quartal vorzulegen.
Die erwartete annualisierte Umsatzrate für Anthropic hat im Juli 2026 65 Milliarden Dollar überschritten, wobei Prognosen darauf hindeuten, dass sie bis zum Jahresende zwischen 100 und 110 Milliarden Dollar erreichen könnte.
Diskussionen deuten auf eine potenzielle Bewertung von etwa 2 Billionen Dollar für den IPO hin, mit erwarteten Einnahmen von etwa 100 Milliarden Dollar, was den IPO von SpaceX im Juni 2026 übertreffen würde. Große Finanzinstitute wie Morgan Stanley, Goldman Sachs, JPMorgan und Citi werden den Underwriting-Prozess leiten.
Die letzte private Finanzierungsrunde von Anthropic im Mai 2026 brachte 65 Milliarden Dollar ein, was zu einer Post-Money-Bewertung von 965 Milliarden Dollar führte. Das Unternehmen finalisiert auch eine revolvierende Kreditfazilität über 15 Milliarden Dollar im Rahmen seiner IPO-Vorbereitungen.
FAQ
Worum geht es in der Klage?
Die Klage behauptet, dass die KI-Unternehmen Anthropic, OpenAI, SpaceXAI und Google zusammengearbeitet haben, um absichtlich die Fortschritte in der KI-Technologie zu verlangsamen, was gegen das Antitrustrecht verstößt.
Wer hat die Klage eingereicht?
Die Klage wurde von vier KI-Abonnenten vor einem Bundesgericht in Texas gegen die genannten KI-Unternehmen eingereicht.
Was fordern die Kläger von der Klage?
Die Kläger fordern die Anerkennung als Sammelklage, um alle US-Abonnenten der KI-Dienste der Beklagten zu vertreten, eine einstweilige Verfügung, um die angebliche Verlangsamung zu stoppen, und ein deklaratorisches Urteil, dass das Antitrustrecht verletzt wurde.
Welches bedeutende Ereignis wird in der Klage hervorgehoben?
Die Klage hebt einen Aufsatz hervor, der von Anthropic-CEO Dario Amodei am 12. September veröffentlicht wurde und sich für eine Verlangsamung der KI-Entwicklung einsetzt, was Unterstützung von Elon Musk und OpenAI-CEO Sam Altman erhielt.
Welche Auswirkungen könnte diese Klage auf die KI-Branche haben?
Rechtsanwälte deuten darauf hin, dass das Ergebnis erhebliche Auswirkungen auf die regulatorischen Praktiken und die Wettbewerbsdynamik innerhalb der KI-Branche haben könnte, was die Marktauffassungen über die Bewertungen von KI-Unternehmen beeinflusst.