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Ledger sieht sich mit einer Klage über 500 Millionen Dollar wegen Datenpannen konfrontiert, die Nutzer betreffen

Cryptelio Editorial Veröffentlicht 3 Sep 2026 · 14:45 UTC

Ledger, ein führender Hersteller von Krypto-Wallets, sieht sich einer Sammelklage gegenüber, die 500 Millionen Dollar Schadensersatz fordert, aufgrund angeblicher Nachlässigkeit beim Schutz von Kundendaten. Die Klage, eingereicht von Douglas Kim, behauptet, dass er fast 2 Millionen Dollar verloren hat, nachdem Diebe Datenpannen aus den Jahren 2020 und 2023 ausgenutzt haben, um seine Kryptowährungsbestände ins Visier zu nehmen.

In der Klage wird behauptet, dass Ledger ein „besorgniserregendes Muster von nachlässigem, rücksichtlosem und verantwortungslosem Verhalten“ in Bezug auf seine Sicherheitsmaßnahmen gezeigt hat, indem das Unternehmen es versäumte, die Kunden angemessen über die Pannen und deren Auswirkungen zu informieren. Die Datenpanne von 2020 führte zur Offenlegung persönlicher Informationen von etwa 300.000 Nutzern, während ein Phishing-Angriff im Jahr 2023 zu Malware führte, die Gelder von Ledger-Wallets umleiten konnte.

Die Klage argumentiert, dass diese Pannen kriminelle Aktivitäten erleichtert haben, die erhebliche finanzielle Verluste für die Nutzer verursacht haben. Zudem wird Ledger vorgeworfen, gegen das New Yorker Gesetz zur Bekämpfung von Hacks und zur Verbesserung der elektronischen Datensicherheit verstoßen zu haben, was die angebliche Unfähigkeit des Unternehmens zur Verbesserung seiner Sicherheitsprotokolle weiter unterstreicht.

Ledger hat sich bislang nicht öffentlich zu dem laufenden Rechtsstreit geäußert.

FAQ

Was ist der Grund für die Klage gegen Ledger?

Die Klage gegen Ledger beruht auf angeblicher Nachlässigkeit beim Schutz von Kundendaten, was zu erheblichen finanziellen Verlusten für die Nutzer nach Datenpannen im Jahr 2020 und 2023 führte.

Wie viel verlangt die Sammelklage an Schadensersatz?

Die Sammelklage verlangt 500 Millionen Dollar an Schadensersatz.

Welche spezifischen Vorfälle werden in der Klage angeführt?

Die Klage führt eine Datenpanne im Jahr 2020 an, bei der persönliche Informationen von etwa 300.000 Nutzern geleakt wurden, sowie einen Phishing-Angriff im Jahr 2023, der Malware beinhaltete, die in der Lage war, Gelder von Ledger-Wallets umzuleiten.

Wer hat die Klage gegen Ledger eingereicht?

Die Klage wurde von Douglas Kim eingereicht, der behauptet, aufgrund der Pannen fast 2 Millionen Dollar verloren zu haben.

Hat Ledger zu der Klage Stellung genommen?

Nein, Ledger hat sich nicht öffentlich zu dem laufenden Rechtsstreit geäußert.

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