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Massiver Datenleck legt 153 Millionen Führerscheine einer Firma aus Louisiana offen

Cryptelio Editorial Veröffentlicht 3 Sep 2026 · 19:30 UTC

Eine Identitätsverifizierungsfirma aus Louisiana sieht sich nach einem erheblichen Datenleck in der Kritik, bei dem über 153 Millionen Führerscheine aus den USA und Kanada offengelegt wurden. Berichten zufolge waren Scans dieser Führerscheine kurzzeitig auf einem Dark-Web-Dienst namens Nexus zum Verkauf angeboten, der mit einem Datenleck bei IDScan.net in Verbindung gebracht wird.

Die Angebote, die auf dem russischen Cybercrime-Forum Exploit beworben wurden, beinhalteten umfassende Scans, die mit Infrarot- und Ultraviolettbildern sowie Zeitstempeln versehen waren, die mit Kundenbesuchen bei Unternehmen wie Hertz und Planet13-Dispensaries übereinstimmten. Personen, die die Aufzeichnungen überprüften, bestätigten deren Genauigkeit in Bezug auf diese Besuche.

IDScan.net, das monatlich über 21 Millionen ID-Prüfungen für verschiedene Unternehmen wie Target und FedEx durchführt, hat das Datenleck noch nicht bestätigt, untersucht jedoch aktiv die Situation. Jillian Kossman, eine Marketing- und Betriebsleiterin bei IDScan.net, erklärte, dass sie derzeit keine weiteren Details mitteilen können, aber dankbar für die Informationen sind, die zur Unterstützung ihrer Untersuchung bereitgestellt wurden.

Das FBI-Büro in New Orleans hat eine Untersuchung des Datenlecks eingeleitet. Nach der Berichterstattung ist Nexus inzwischen offline gegangen und hat eine Mitteilung über seine Nichtverfügbarkeit herausgegeben.

FAQ

Wie groß war der Datenleck, das IDScan.net betraf?

Das Datenleck hat über 153 Millionen Führerscheine aus den USA und Kanada offengelegt.

Wo wurden die gestohlenen Führerscheine zum Verkauf angeboten?

Die Scans der Führerscheine waren kurzzeitig auf einem Dark-Web-Dienst namens Nexus zum Verkauf verfügbar.

Welche Art von Informationen waren in den geleakten Führerscheinscans enthalten?

Die Einträge enthielten umfassende Scans mit Infrarot- und Ultraviolettbildern sowie Zeitstempel, die den Besuch von Kunden in verschiedenen Geschäften entsprechen.

Hat IDScan.net das Datenleck bestätigt?

IDScan.net hat das Datenleck noch nicht bestätigt, untersucht jedoch aktiv die Situation.

Welche Maßnahmen wurden als Reaktion auf das Datenleck ergriffen?

Das FBI-Büro in New Orleans hat eine Untersuchung des Datenlecks eingeleitet, und der Dark-Web-Dienst Nexus ist seitdem offline gegangen.

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