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Nvidia strebt bis 2026 eine Rechenzentrums-Kapazität von 8 GW mit neuem Einnahmenmodell an
Nvidia ist auf dem besten Weg, bis Ende 2026 eine installierte Rechenzentrums-Kapazität von etwa 8 Gigawatt zu erreichen, wie CFO Colette Kress bekannt gab. Dieses ehrgeizige Ziel wird durch ein Netzwerk von spezialisierten KI-Cloud-Partnern, den sogenannten 'neocloud'-Partnern, unterstützt, zu denen namhafte Unternehmen wie CoreWeave und Nebius gehören.
CoreWeave berichtete von einer aktiven Leistungskapazität von 1,5 GW im zweiten Quartal 2026, was einen signifikanten Anstieg von etwa 500 Megawatt im Vergleich zum vorherigen Quartal darstellt. Nebius konzentriert sich ebenfalls darauf, seine vertraglich vereinbarte Leistungskapazität bis zum Jahresende auszubauen. OpenAI ist an einem separaten Projekt für einen Rechenzentrums-Campus in Ohio beteiligt, der unabhängig bis zu 8 GW IT-Kapazität unterstützen soll.
Das neue Finanzierungsmodell von Nvidia, das im Juli 2026 eingeführt wurde, zielt darauf ab, die Umsatzstruktur des Unternehmens von einmaligen GPU-Verkäufen auf ein wiederkehrendes Einkommensmodell umzustellen, das auf der fortlaufenden Nutzung seiner Produkte in den Rechenzentren der Partner basiert. Dazu gehört auch die Bereitstellung von Kreditunterstützung, um Partner beim Ausbau ihrer Infrastruktur zu helfen. Nvidia hat bereits Verträge im Wert von 6,3 Milliarden Dollar allein mit CoreWeave gesichert.
Darüber hinaus hat Nvidia Vereinbarungen mit Apollo und BlackRock unterzeichnet, um über 500 Milliarden Dollar an Drittmittelkapital für KI-Infrastrukturprojekte zu beschaffen, was die Rolle des Unternehmens als wichtigen Akteur in diesem wachsenden Markt weiter festigt.
Allerdings birgt diese Strategie auch Risiken. Die erheblichen finanziellen Verpflichtungen von Nvidia gegenüber einer begrenzten Anzahl von schnell wachsenden Cloud-Anbietern könnten Herausforderungen mit sich bringen, falls die Nachfrage nach KI-Workloads stabil bleibt oder wenn ein wichtiger Partner Schwierigkeiten hat.
Nvidias aktuelle Leistung und Marktauswirkungen
- NVIDIA berichtete über einen Umsatz von 96,2 Milliarden USD, der die Konsensschätzung von etwa 92 Milliarden USD übertraf und einen Anstieg von 106 % im Vergleich zum Vorjahr markiert.
- Der Gewinn pro Aktie (EPS) lag bei 2,22 USD, übertraf die erwarteten 2,09 USD und verdoppelte sich mehr als im Vergleich zu 1,05 USD im Vorjahr.
- Die Bruttomarge von NVIDIA betrug 75 %, mit einer Prognose, die einen leichten Rückgang auf 74 % für das nächste Quartal anzeigt.
- Der Umsatz aus Hyperscalern verdoppelte sich auf über 48,7 Milliarden USD, während das Segment KI-Cloud, Industrie und Unternehmen 40,3 Milliarden USD beitrug, was einem Anstieg von 138 % entspricht.
- Trotz starker Gewinne schloss die NVIDIA-Aktie bei 209,66 USD, ein Rückgang von 1,59 %, stieg jedoch im nachbörslichen Handel auf 218,72 USD, ein Anstieg von 4,32 %, als die Anleger auf den Gewinnbericht reagierten.
- CEO Jensen Huang erklärte, dass KI ihren Wendepunkt erreicht hat, was auf eine steigende Nachfrage nach Rechenressourcen hinweist.
- Der S&P 500-Index zeigte eine vorsichtige Reaktion auf die Ergebnisse von NVIDIA, was auf breitere Bewertungsbedenken hinweist, die mit der Konzentration auf KI-verbundene Unternehmen verbunden sind.
FAQ
Was ist Nvidias Ziel für die Rechenzentrums-Kapazität bis 2026?
Nvidia strebt an, bis Ende 2026 etwa 8 Gigawatt installierte Rechenzentrums-Kapazität zu erreichen.
Wer sind Nvidias 'neocloud'-Partner?
Nvidias 'neocloud'-Partner sind Unternehmen wie CoreWeave und Nebius, die sich auf die Erweiterung ihrer KI-Cloud-Fähigkeiten konzentrieren.
Was ist Nvidias neues Einnahmemodell?
Nvidias neues Einnahmemodell, das im Juli 2026 eingeführt wurde, wechselt von einmaligen GPU-Verkäufen zu einem wiederkehrenden Einkommensmodell, das auf der fortlaufenden Nutzung seiner Produkte in Partner-Rechenzentren basiert.
Wie viel hat Nvidia mit CoreWeave gesichert?
Nvidia hat allein mit CoreWeave Verträge im Wert von 6,3 Milliarden Dollar gesichert.
Welche Risiken sind mit Nvidias neuer Strategie verbunden?
Die Risiken umfassen erhebliche finanzielle Verpflichtungen gegenüber einer begrenzten Anzahl von schnell wachsenden Cloud-Anbietern, was Herausforderungen darstellen könnte, wenn die Nachfrage nach KI-Workloads stabilisiert oder wenn ein wichtiger Partner Schwierigkeiten hat.