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UK zielt auf ein mit Russland verbundenes Krypto-Netzwerk im Wert von 86 Milliarden Dollar im Rahmen eines Sanktionsdurchgriffs

Cryptelio Editorial Veröffentlicht 1 Sep 2026 · 14:15 UTC

Die britische Regierung erweitert die Durchsetzung ihrer Sanktionen gegen Russland, indem sie Zahlungswege ins Visier nimmt, die finanzielle Transaktionen für sanktionierte Entitäten ermöglichen. Am 31. August gab die National Crime Agency (NCA) eine landesweite Warnung bezüglich des A7-Netzwerks heraus und forderte Banken, Zahlungsdienstleister und Krypto-Unternehmen auf, Transaktionen mit Bezug zu Russland genauer zu prüfen.

Rachael Herbert, Direktorin des National Economic Crime Centre (NECC) bei der NCA, betonte das Engagement, die Verbindungen zwischen organisierter Kriminalität und der Umgehung von Sanktionen zu stören. Diese Initiative folgt auf die Operation Destabilize der NCA, die im vergangenen Jahr erfolgreich ein bedeutendes russischsprachiges Geldwäsche-Netzwerk ins Visier nahm.

Das A7-Netzwerk soll im ersten Jahr über 86 Milliarden Dollar verarbeitet haben, obwohl diese Zahl selbstberichtend und nicht unabhängig verifiziert ist. Die Warnung der NCA ermutigt Compliance-Teams, über traditionelle Namensprüfungen hinauszugehen, um potenzielle Taktiken zur Umgehung von Sanktionen zu identifizieren, einschließlich Zwischenwallets und dezentraler Börsen.

Im Zusammenhang mit dieser Warnung schlägt die britische Regierung vor, die maximale Geldstrafe für Verstöße gegen Sanktionen zu verdoppeln, wodurch sie auf entweder 2 Millionen Pfund oder 100 % des Verstoßwerts angehoben wird. Diese Änderung zielt darauf ab, Unternehmen zur Verantwortung zu ziehen, die an der Ermöglichung von Russland-verknüpften Transaktionen beteiligt sind, selbst wenn sie ihre Namen oder Jurisdiktionen ändern.

Die Warnung der NCA markiert einen bedeutenden Wandel in der Durchsetzungsstrategie, indem sie sich auf die Wege illegaler Gelder konzentriert, anstatt nur auf die beteiligten Entitäten. Während das Vereinigte Königreich seine Bemühungen zur Bekämpfung der Umgehung von Sanktionen verstärkt, werden Finanz- und Krypto-Unternehmen aufgefordert, ihre Überwachungs- und Compliance-Maßnahmen zu verbessern.

FAQ

Was ist der Zweck der britischen Maßnahmen gegen das A7-Netzwerk?

Die britische Regierung zielt darauf ab, Zahlungswege zu stören, die finanzielle Transaktionen für sanktionierte Entitäten im Zusammenhang mit Russland erleichtern, um Sanktionen effektiver durchzusetzen.

Welche Maßnahmen hat die National Crime Agency (NCA) in Bezug auf das A7-Netzwerk ergriffen?

Die NCA hat eine landesweite Warnung herausgegeben, die Banken, Zahlungsanbieter und Kryptowährungsunternehmen auffordert, Transaktionen im Zusammenhang mit dem A7-Netzwerk zu überprüfen, das im ersten Jahr über 86 Milliarden Dollar verarbeitet haben soll.

Wie plant die britische Regierung, die Strafen für Verstöße gegen Sanktionen zu erhöhen?

Die britische Regierung schlägt vor, die maximale zivilrechtliche Strafe für Verstöße gegen Sanktionen auf entweder 2 Millionen Pfund oder 100 % des Breach-Wertes zu verdoppeln, um Unternehmen zur Verantwortung zu ziehen, die Transaktionen im Zusammenhang mit Russland erleichtern.

Was ist die Bedeutung der Warnung der NCA in Bezug auf die Durchsetzungsstrategie?

Die Warnung der NCA bedeutet einen Wandel in der Durchsetzungsstrategie, die sich auf die Wege illegaler Gelder konzentriert, anstatt nur auf die beteiligten Entitäten, und ermutigt Compliance-Teams, über traditionelle Namensprüfungen hinauszuschauen.

Was sollten Finanz- und Krypto-Unternehmen als Reaktion auf die Warnung der NCA tun?

Finanz- und Krypto-Unternehmen werden aufgefordert, ihre Überwachungs- und Compliance-Maßnahmen zu verbessern, um potenzielle Taktiken zur Umgehung von Sanktionen zu identifizieren, einschließlich der Verwendung von Zwischen-Wallets und dezentralen Börsen.

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