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US-Finanzministerium verhängt Sanktionen gegen iranische Krypto-Börsen wegen Geldwäsche

Cryptelio Editorial Veröffentlicht 8 Aug 2026 · 11:48 UTC

Das US-Finanzministerium hat bedeutende Maßnahmen gegen iranische digitale Vermögensbörsen ergriffen, indem es Shelbit und Aban Tether sowie den Netzwerkbetreiber Siavash Kayvanpour sanktioniert hat. Diese Entscheidung, die vom Office of Foreign Assets Control (OFAC) bekannt gegeben wurde, ist Teil einer umfassenderen Strategie zur Bekämpfung illegaler Finanznetzwerke, die mit dem IRGC des Iran verbunden sind.

Laut OFAC nutzte der IRGC Krypto-Adressen, um über 1 Million Dollar in Shelbit zu transferieren, von denen mehr als 2 Millionen Dollar anschließend zurück auf IRGC-Wallets gesendet wurden. Kayvanpour, der Shelbit aus Georgien betrieb, wurde mit verschiedenen Frontunternehmen in Polen und den VAE in Verbindung gebracht, die diese Transaktionen erleichterten.

Darüber hinaus wurde Aban Tether beschuldigt, Millionen von Dollar in Transaktionen mit zuvor sanktionierten Plattformen verarbeitet zu haben, was das umfangreiche Netzwerk finanzieller Aktivitäten, das mit dem IRGC verbunden ist, weiter verdeutlicht. Die Sanktionen spiegeln die fortlaufende maximale Druckkampagne der USA gegen den Iran wider, die darauf abzielt, dessen Finanzoperationen zu zerschlagen.

Scott Bessent, der Finanzminister, betonte, dass die USA weiterhin Unternehmen im Finanzsektor des Iran ins Visier nehmen werden, unabhängig von der verwendeten Währung. Dieser Schritt unterstreicht das Engagement der USA, die finanziellen Möglichkeiten des Iran angesichts steigender geopolitischer Spannungen einzuschränken.

Neue Entwicklungen bei US-Sanktionen gegen iranische Krypto-Börsen

  • Im Juni 2026 verhängte das US-Finanzministerium Sanktionen gegen Nobitex, die größte Kryptowährungsbörse Irans, und beschuldigte sie, Transaktionen für die Zentralbank Irans und das Islamische Revolutionsgardekorps (IRGC) abzuwickeln.
  • Im Juli 2026 sanktionierte das Finanzministerium vier Wallets, die mit der Zentralbank Irans verbunden sind, was dazu führte, dass Tether etwa 131 Millionen Dollar an digitalen Vermögenswerten, die mit diesen Adressen verbunden sind, einfrohr.
  • Am 7. August 2026 wurden zwei weitere iranische Krypto-Börsen im Rahmen der laufenden Initiative "Economic Fury" des Finanzministeriums sanktioniert.
  • Der Gouverneur der Zentralbank Irans, Abdolnasser Hemmati, der im Dezember 2025 sein Amt antrat, behauptet, dass die sanktionierten Börsen keine operativen Verbindungen zur iranischen Regierung haben und dass Iran die Kontrolle über seine Mittel behält.
  • Die Sanktionen wurden vom Finanzministerium als eine nachhaltige Anstrengung charakterisiert, mit drei Runden von Sanktionen innerhalb von drei Monaten, die sich gegen wichtige Akteure im iranischen Krypto-Sektor richten.

Neue Erkenntnisse zur Krypto-Regulierung

  • Die Financial Action Task Force (FATF) berichtet, dass 83% der befragten Jurisdiktionen Gesetze für die Reise-Regel erlassen haben, ein signifikanter Anstieg von 73% im Jahr 2025.
  • Trotz des hohen Prozentsatzes an Gesetzgebung haben nur 40% der Jurisdiktionen mit Reise-Regel-Gesetzen Aufsichts- oder Durchsetzungsmaßnahmen eingeleitet.
  • Der Bericht hebt aufkommende Risiken im Zusammenhang mit organisiertem Verbrechen hervor, einschließlich Betrugszentren, Cyberdiebstahl durch die DVRK, dezentraler Finanzen (DeFi), unhosted Wallets und stabilen Münzen, die gegen Einfrierungen resistent sind.
  • DeFi stellt einzigartige Herausforderungen für die Compliance dar, da es an traditionellen Intermediären mangelt, was die Durchsetzung der Reise-Regel erschwert.
  • Stabile Münzen stehen unter Beobachtung aufgrund ihres Potenzials, schnelle grenzüberschreitende Transaktionen zu erleichtern, was Bedenken hinsichtlich ihrer Fähigkeit aufwirft, im Falle illegaler Aktivitäten eingefroren zu werden.
  • Der Fokus verschiebt sich von der bloßen Existenz von Vorschriften hin zur Gewährleistung einer effektiven Aufsicht und Durchsetzung bestehender Gesetze in den Jurisdiktionen.

FAQ

Was sind die jüngsten Sanktionen, die vom US-Finanzministerium verhängt wurden?

Das US-Finanzministerium hat die iranischen digitalen Vermögensbörsen Shelbit und Aban Tether sowie den Netzwerkbetreiber Siavash Kayvanpour sanktioniert, um illegale Finanznetzwerke zu bekämpfen, die mit der IRGC Irans verbunden sind.

Warum wurden Shelbit und Aban Tether sanktioniert?

Sie wurden sanktioniert, weil sie Transaktionen im Zusammenhang mit der IRGC erleichtert haben, einschließlich der Überweisung von über 1 Million Dollar an Shelbit und der Abwicklung von Millionen von Dollar an Transaktionen mit zuvor sanktionierten Plattformen.

Wer ist Siavash Kayvanpour?

Siavash Kayvanpour ist der Betreiber von Shelbit, der in Georgien ansässig ist, und wurde mit verschiedenen Frontunternehmen in Polen und den VAE in Verbindung gebracht, die Finanztransaktionen für die IRGC erleichtert haben.

Was ist die IRGC und welche Verbindung besteht zu diesen Sanktionen?

Die IRGC, oder Islamische Revolutionsgarde, ist eine Elite-Militärtruppe im Iran, die in verschiedene illegale Finanzaktivitäten verwickelt ist, einschließlich der Nutzung von Kryptowährungen zur Überweisung von Geldern, was die jüngsten Sanktionen ausgelöst hat.

Was bedeutet das für die Beziehungen zwischen den USA und dem Iran?

Diese Sanktionen sind Teil der laufenden maximalen Druckkampagne der USA gegen den Iran und zeigen ein fortgesetztes Bemühen, die finanziellen Operationen des Iran im Kontext steigender geopolitischer Spannungen zu zerschlagen.

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