Spot & ETFs
Krypto-Rat fordert vereinfachte ETP-Zulassungen bei der SEC
Der Krypto-Rat für Innovation (CCI) hat Kommentare an die SEC eingereicht und fordert eine Modernisierung des regulatorischen Rahmens für börsengehandelte Produkte (ETPs). Die Gruppe argumentiert, dass auch Nicht-ETF-Produkte von Genehmigungseffizienzen profitieren sollten, die bereits für ETFs gelten.
In Kommentaren vom 31. August zu dem vorgeschlagenen Rahmen für neuartige ETFs der SEC hob der CCI die Notwendigkeit effizienterer und vorhersehbarer Wege zum Marktzugang für alle ETPs hervor. Dazu gehören Produkte, die Zugang zu Krypto-Assets und Blockchain-Möglichkeiten bieten. Die Organisation schlug vor, dass Mechanismen wie automatische Wirksamkeit und klarere Zeitstandards die regulatorische Gleichheit verbessern und Wettbewerb sowie Innovation fördern könnten.
Der CCI verwies speziell auf Regel 6c-11, die es qualifizierten ETFs erlaubt, ohne individuelle Ausnahmegenehmigungen zu operieren, sowie auf Regel 485, die ETF-Sponsoren ermöglicht, neue Fonds durch nachträgliche Änderungen mit definierten automatischen Wirksamkeitszeiträumen zu registrieren. Die Gruppe argumentierte, dass ähnliche Effizienzen auch auf Nicht-ETF-ETPs ausgeweitet werden könnten, ohne den Anlegerschutz zu gefährden.
Darüber hinaus forderte der CCI die SEC auf, mit dem Finanzministerium und dem IRS zusammenzuarbeiten, um steuerliche Ungleichheiten zwischen ETF- und Nicht-ETF-Strukturen zu beheben. Sie wiesen darauf hin, dass bestimmte Nicht-ETF-ETPs eine ungünstigere steuerliche Behandlung erfahren, was zu einem ungleichen Wettbewerbsumfeld führen könnte, das die Produktstrukturierung beeinflusst.
Während sie diese Änderungen befürworteten, sprach sich der CCI gegen eine Änderung der Definition eines Investmentunternehmens im Investment Company Act aus und betonte, dass der aktuelle Rahmen ausreichend Klarheit und Flexibilität für die Regulierungsbehörden bietet. Sie warnten, dass Änderungen zu unnötiger Unsicherheit führen könnten.
Zusätzlich unterstützte der CCI klarere Namens- und Offenlegungspflichten für ETPs, um Verwirrung zwischen Nicht-Investmentgesellschaftsprodukten und traditionellen ETFs zu vermeiden. Sie wiesen auf das Risiko hin, dass börsengehandelte Rohstofffonds und bestimmte digitale Vermögensprodukte falsch etikettiert werden könnten.
Abschließend befürwortete die Gruppe die Idee, Emittenten zu erlauben, vertrauliche Entwürfe von Registrierungsanträgen einzureichen oder freiwillige Vorabkonsultationen durchzuführen, um innovative Produkte vor Nachahmungen zu schützen und sicherzustellen, dass die Vertraulichkeit den vorhersehbaren Marktzugang nicht behindert.
FAQ
Was ist das Hauptziel des Crypto Council for Innovation (CCI) in seinen Kommentaren an die SEC?
Das Hauptziel des CCI ist es, sich für eine Modernisierung des regulatorischen Rahmens für börsengehandelte Produkte (ETPs) einzusetzen und Genehmigungseffizienzen, die ETFs genießen, auf Nicht-ETF-Produkte auszudehnen.
Welche spezifischen regulatorischen Mechanismen schlägt CCI vor, um den Genehmigungsprozess für ETPs zu verbessern?
CCI schlägt Mechanismen wie automatische Wirksamkeit und klarere Zeitstandards vor, um die regulatorische Gleichheit zu verbessern und Wettbewerb sowie Innovation unter ETPs zu fördern.
Wie schlägt CCI vor, steuerliche Unterschiede zwischen ETF- und Nicht-ETF-Strukturen anzugehen?
CCI fordert die SEC auf, mit dem Finanzministerium und dem IRS zusammenzuarbeiten, um steuerliche Unterschiede anzugehen, da bestimmte Nicht-ETF-ETPs eine weniger günstige steuerliche Behandlung erfahren, was ihre Wettbewerbslandschaft beeinträchtigt.
Welche Bedenken hat CCI hinsichtlich Änderungen des Investment Company Act?
CCI lehnt Änderungen der Definition eines Investmentunternehmens im Investment Company Act ab und argumentiert, dass der aktuelle Rahmen ausreichende Klarheit und Flexibilität bietet und Änderungen zu unnötiger Unsicherheit führen könnten.
Welche zusätzlichen Maßnahmen unterstützt CCI zur Verbesserung der Transparenz für ETPs?
CCI unterstützt klarere Benennungs- und Offenlegungspflichten für ETPs, um Verwirrung zwischen Nicht-Investmentgesellschaftsprodukten und traditionellen ETFs zu vermeiden, sowie die Möglichkeit für Emittenten, vertrauliche Entwürfe von Registrierungsanträgen einzureichen, um innovative Produkte zu schützen.