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Deutsche Bank beantragt Genehmigung für digitalen Vermögensverwahrungsdienst in Europa

Cryptelio Editorial Veröffentlicht 16 Sep 2026 · 15:45 UTC
Deutsche Bank beantragt Genehmigung für digitalen Vermögensverwahrungsdienst in Europa

Die Deutsche Bank, Deutschlands größte Finanzinstitution, gab am 16. September ihre Absicht bekannt, einen digitalen Vermögensverwahrungsdienst für institutionelle und Unternehmensklienten in ganz Europa einzuführen. Diese Initiative wartet derzeit auf die Genehmigung durch die BaFin, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, im Rahmen der EU-Verordnung über Märkte für Krypto-Assets.

Die Verwahrplattform ermöglicht es institutionellen Kunden, eine ausgewählte Palette digitaler Vermögenswerte sicher zu halten und zu übertragen, darunter Bitcoin, Ether und drei Stablecoins: USDC, EURC und EURAU. Zu den Sicherheitsmaßnahmen gehören der Schutz durch Hardware-Schlüssel, Genehmigungsworkflows mit mehreren Personen und segregierte Speicheroptionen.

Die Zielgruppe umfasst die Bereiche Corporate Bank und Investment Bank der Deutschen Bank, die Vermögensverwalter, Hedgefonds, Verwahrer, Broker und staatliche Institutionen einschließt. Gerald Podobnik, Co-Leiter der Corporate Bank, beschrieb die Initiative als einen ergänzenden Ansatz und betonte, dass digitale Vermögenswerte dazu gedacht sind, die bestehende Infrastruktur der Finanzmärkte zu ergänzen und nicht zu ersetzen.

Der Antrag der Deutschen Bank auf eine BaFin-Lizenz für die Krypto-Verwahrung wurde im Jahr 2023 eingereicht. Die Bank hat mit Bitpanda, einer in Wien ansässigen Plattform für digitale Vermögenswerte, und Taurus, einem Schweizer Anbieter von Infrastruktur für digitale Vermögenswerte, zusammengearbeitet, um diesen Dienst zu entwickeln. Mit der vollständigen Umsetzung von MiCA in der gesamten EU Ende 2024 ist die Deutsche Bank bereit, voranzuschreiten und peilt einen Starttermin Ende 2026 an, abhängig von der Genehmigung durch die BaFin.

FAQ

Was ist die neue Initiative der Deutschen Bank im Hinblick auf digitale Vermögenswerte?

Die Deutsche Bank plant, einen Verwahrdienst für digitale Vermögenswerte für institutionelle und Unternehmensklienten in Europa einzuführen, vorbehaltlich der regulatorischen Genehmigung.

Welche Arten von digitalen Vermögenswerten wird der Verwahrdienst unterstützen?

Die Verwahrplattform wird eine ausgewählte Auswahl an digitalen Vermögenswerten unterstützen, darunter Bitcoin, Ether und drei Stablecoins: USDC, EURC und EURAU.

Welche Sicherheitsmaßnahmen werden für den Verwahrdienst implementiert?

Zu den Sicherheitsmaßnahmen gehören der Schutz durch Hardware-Schlüssel, Genehmigungsworkflows mit mehreren Personen und segregierte Speicheroptionen.

Wer sind die Zielkunden für den Verwahrdienst der Deutschen Bank für digitale Vermögenswerte?

Die Zielgruppe umfasst Vermögensverwalter, Hedgefonds, Verwahrer, Broker und staatliche Institutionen innerhalb der Corporate Bank und Investment Bank der Deutschen Bank.

Wann plant die Deutsche Bank, den Verwahrdienst für digitale Vermögenswerte einzuführen?

Die Deutsche Bank peilt einen Starttermin Ende 2026 an, abhängig von der Genehmigung durch die BaFin, wobei die vollständige Umsetzung von MiCA in der EU Ende 2024 erwartet wird.

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