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Meta startet Muse für Entwickler, zielt auf 115 Millionen Abonnenten zur Umsatzsteigerung

Cryptelio Editorial Veröffentlicht 20 Sep 2026 · 16:32 UTC Aktualisiert 20 Sep 2026 · 17:00 UTC
Meta startet Muse für Entwickler, zielt auf 115 Millionen Abonnenten zur Umsatzsteigerung

Meta hat offiziell seinen persönlichen KI-Agenten Muse für Drittentwickler gestartet, die nun benutzerdefinierte Verbindungen über ein neues Entwicklerportal unter muse.ai/platform erstellen und einreichen können. Diese Ankündigung, die CEO Mark Zuckerberg am 18. September 2026 machte, folgt auf die erste Einführung von Muse am 8. September.

Muse fungiert als persönlicher Assistent, der mit Anwendungen wie Gmail, Google Kalender und Spotify integriert ist und Aktionen im Namen der Nutzer erleichtert. Ein zentrales Merkmal ist das individuelle Autorisierungsmodell, das von den Nutzern verlangt, jede App-Verbindung separat zu genehmigen.

Der Dienst ist auf iOS, Android und im Web verfügbar, mit Unterstützung für WhatsApp und Plänen für KI-Brillen in der Zukunft. Meta bietet gestaffelte Preispläne für Muse an, darunter einen Power-Plan für 20 Dollar pro Monat und einen Maximum-Plan für 100 Dollar pro Monat, jeweils mit steigenden Nutzungslimits.

Bedeutung des Connector-Ökosystems

Entwickler, die Verbindungen einreichen möchten, müssen die funktionalen, sicherheitstechnischen und rechtlichen Standards von Meta einhalten. Details zu den Vertragsbedingungen, Gebühren und der Umsatzbeteiligung bleiben jedoch unklar.

Umsatzprognosen und Marktchallenges

Analysten schätzen, dass Muse etwa 115 Millionen Abonnenten zu 20 Dollar pro Monat benötigen würde, um jährlich rund 27,5 Milliarden Dollar Umsatz zu generieren. Diese Zahl ist erheblich, da sie die Bevölkerung Japans übersteigt. Das Vertrauen der Verbraucher stellt jedoch eine Herausforderung dar, da nur 13 % der befragten US-Verbraucher bereit sind, ihre Passwörter mit Meta zu teilen.

In einem wettbewerbsintensiven Umfeld, das etablierte Akteure wie ChatGPT und Gemini umfasst, bietet Musess Freemium-Modell eine kostenlose Version mit 100 Millionen Tokens pro Woche, während die kostenpflichtigen Pläne mehr Tokens und priorisierten Zugang bieten.

Trotz der Hürden haben Analysten von Goldman Sachs und Wedbush Optimismus in Bezug auf das Potenzial von Muse geäußert und prognostizieren Umsätze von 2,4 Milliarden Dollar bzw. 5 Milliarden Dollar bis 2027. Dies stellt einen strategischen Wandel für Meta dar, das stark auf Werbung für Einnahmen angewiesen war, während es nun versucht, seine KI-Investitionen durch Verbraucherprodukte zu monetarisieren.

Aktualisiert 17:00 UTC

Neueste Entwicklungen zu Metas Muse und Googles CC

  • Metas Muse wurde am 8. September 2023 eingeführt, während Googles CC am 17. September 2023 erweitert wurde.
  • Muse ist für die individuelle Nutzung konzipiert und ermöglicht es den Nutzern, mehrstufige Aufgaben über verschiedene Plattformen hinweg auszuführen.
  • Muse bietet drei Abonnementstufen: eine kostenlose Stufe, ein Power-Abonnement für 20 USD pro Monat und eine Maximum-Stufe für 100 USD pro Monat.
  • Sowohl Muse als auch CC sind derzeit nur für US-Nutzer ab 18 Jahren verfügbar und befinden sich noch in der experimentellen Phase.
  • Jede autonome Aktion, die von Muse ausgeführt wird, erfordert die ausdrückliche Genehmigung des Nutzers, um die Kontrolle über die Datenfreigabe zu gewährleisten.
  • Metas Preisstrategie zielt darauf ab, die Zahlungsbereitschaft der Verbraucher für persönliche Assistentenfunktionen auf Unternehmensebene zu testen.

FAQ

Was ist Muse und wie funktioniert es?

Muse ist ein persönlicher KI-Agent, der von Meta eingeführt wurde und sich mit Anwendungen wie Gmail, Google Kalender und Spotify integriert, um im Namen der Benutzer Aktionen zu erleichtern. Es erfordert eine individuelle Autorisierung für jede App-Verbindung.

Was sind die Preispläne für Muse?

Meta bietet gestaffelte Preispläne für Muse an, darunter einen Power-Plan für 20 USD pro Monat und einen Maximum-Plan für 100 USD pro Monat, jeweils mit steigenden Nutzungslimits.

Was sind die Anforderungen für Entwickler, um Connectoren für Muse einzureichen?

Entwickler müssen die funktionalen, sicherheitsrelevanten und rechtlichen Standards von Meta einhalten, um benutzerdefinierte Connectoren über das neue Entwicklerportal einzureichen.

Wie viele Abonnenten strebt Meta an, um mit Muse signifikante Einnahmen zu erzielen?

Meta strebt an, etwa 115 Millionen Abonnenten zu gewinnen, die 20 USD pro Monat zahlen, um jährlich etwa 27,5 Milliarden USD an Einnahmen zu generieren.

Welche Herausforderungen hat Muse auf dem Markt?

Muse steht vor Herausforderungen wie dem Vertrauen der Verbraucher, da nur 13 % der befragten US-Verbraucher bereit sind, ihre Passwörter mit Meta zu teilen, und der Konkurrenz durch etablierte Anbieter wie ChatGPT und Gemini.

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