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Morgan Stanley erwartet Zinserhöhung um 25 Basispunkte beim FOMC-Treffen im September

Cryptelio Editorial Veröffentlicht 14 Sep 2026 · 13:00 UTC Aktualisiert 14 Sep 2026 · 14:01 UTC
Morgan Stanley erwartet Zinserhöhung um 25 Basispunkte beim FOMC-Treffen im September

Das September-Treffen der Federal Reserve könnte ein entscheidender Moment in der Geldpolitik werden, da Matt Hornbach, der globale Leiter der Makrostrategie bei Morgan Stanley, eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte prognostiziert. Dies wäre die erste Zinserhöhung der Fed seit Juli 2023, nach einer längeren Phase stabiler Zinssätze.

Der Meinungsumschwung erfolgt, nachdem die Inflationsdaten für August die Erwartungen der Ökonomen übertroffen haben, was eine Neubewertung der geldpolitischen Richtung der Fed nach sich zog. Eine aktuelle Umfrage von Reuters ergab, dass 85 % der Ökonomen nun erwarten, dass die Fed ihre Zielspanne für den Leitzins auf 3,75 % - 4,00 % anhebt.

Die Finanzmärkte spiegeln dieses Sentiment wider, wobei Terminkontrakte eine Wahrscheinlichkeit von 87 % bis 90 % für eine Erhöhung um einen Viertelpunkt anzeigen. Auch andere Strategen von Wall Street, darunter solche von Goldman Sachs und J.P. Morgan, haben ihre Prognosen angepasst, um die erwartete Erhöhung im September einzubeziehen, wobei einige weitere Erhöhungen für Ende 2026 oder Anfang 2027 vorhersagen.

Die Widerstandsfähigkeit des Wirtschaftswachstums und steigende Energiepreise sind Schlüsselfaktoren, die den Entscheidungsprozess der Fed beeinflussen. Das bevorstehende FOMC-Treffen wird auch eine aktualisierte Zusammenfassung der wirtschaftlichen Projektionen enthalten, die von den Marktteilnehmern genau beobachtet werden wird, um Hinweise auf zukünftige Zinsschritte zu erhalten.

Falls die Fed mit einer Erhöhung fortfährt, könnten die Renditen langfristiger Staatsanleihen steigen, was die Kreditkosten in verschiedenen Sektoren, insbesondere im Immobilien- und Versorgungssektor, die empfindlich auf Finanzierungsbedingungen reagieren, beeinflussen könnte. Beobachter werden auf die Formulierungen in den Erklärungen der Fed, etwaige Meinungsverschiedenheiten unter den Ausschussmitgliedern und die aktualisierten Dot-Plot-Projektionen für die Zinssätze zum Jahresende achten.

Aktualisiert 14:01 UTC

Neueste Erkenntnisse zur Zinserhöhung der Federal Reserve

MarketWatch hat über Strategien berichtet, um Investmentportfolios auf mögliche Zinserhöhungen durch die Federal Reserve vorzubereiten. Die aktuellen Marktpreise spiegeln eine Wahrscheinlichkeit von 80,5 % für eine Zinserhöhung bis zum Ende des Septembers wider.

Die Prognosen des Federal Open Market Committee heben eine mediane Erwartung für eine Zinserhöhung im Jahr 2026 hervor, was auf einen weiterhin vorsichtigen Ansatz unter den Investoren hindeutet. Der Zielbereich für die Federal Funds liegt derzeit zwischen 3,50 % und 3,75 %.

Marktaktivitäten deuten auf eine starke Erwartung einer Zinserhöhung beim Treffen am 15.–16. September hin, wobei erheblicher Wert auf die Vorbereitung der Portfolios gelegt wird, was die vorsichtige Stimmung der Investoren widerspiegelt.

Schlüsselpersonen wie Jerome Powell und die Erklärungen des FOMC werden genau beobachtet, um mögliche Veränderungen in der politischen Richtung festzustellen, ebenso wie bevorstehende wirtschaftliche Datenveröffentlichungen, die die Markterwartungen beeinflussen könnten.

FAQ

Was ist die erwartete Zinserhöhung beim FOMC-Treffen im September?

Morgan Stanley prognostiziert eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte beim FOMC-Treffen im September, was die erste Erhöhung der Fed seit Juli 2023 markiert.

Warum erwägt die Federal Reserve jetzt eine Zinserhöhung?

Die Fed erwägt eine Zinserhöhung, da die Inflationsdaten für August die Erwartungen der Ökonomen übertroffen haben, was zu einer Neubewertung ihrer politischen Richtung führt.

Welcher Prozentsatz der Ökonomen erwartet eine Zinserhöhung?

Eine aktuelle Umfrage von Reuters hat ergeben, dass 85% der Ökonomen erwarten, dass die Fed ihre Zielspanne für den Leitzins auf 3,75%-4,00% anhebt.

Wie könnte sich eine Zinserhöhung auf die Finanzmärkte auswirken?

Wenn die Fed mit einer Erhöhung fortfährt, könnten die Renditen langfristiger Staatsanleihen steigen, was die Kreditkosten in verschiedenen Sektoren, insbesondere im Immobilien- und Versorgungssektor, beeinflussen könnte.

Welche weiteren Faktoren beeinflussen den Entscheidungsprozess der Fed?

Wichtige Faktoren, die den Entscheidungsprozess der Fed beeinflussen, sind die Widerstandsfähigkeit des Wirtschaftswachstums und steigende Energiepreise.

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