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Neue ETF-Strategien von Wall Street verlagern Bitcoin von Selbstverwahrung zu regulierten Fonds

Cryptelio Editorial Veröffentlicht 26 Aug 2026 · 06:00 UTC Aktualisiert 26 Aug 2026 · 06:31 UTC
Neue ETF-Strategien von Wall Street verlagern Bitcoin von Selbstverwahrung zu regulierten Fonds

Erstmals seit etwa 15 Jahren ist die Menge an Bitcoin, die in Selbstverwahrung gehalten wird, gesunken, was auf neue steuerlich effiziente Strategien von Wall Street zurückzuführen ist. Dieser Wandel ist nicht auf Hacks oder Massenverkäufe zurückzuführen, sondern auf die Einführung von börsengehandelten Fonds (ETFs), die eine einfachere Verwaltung von Bitcoin für große Anleger ermöglichen.

Der iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock hat über 3 Milliarden Dollar an Bitcoin-Einlagen ermöglicht, indem ein In-Kind-Erstellungsmechanismus eingeführt wurde, der es großen Investoren erlaubt, ihre Bitcoins direkt gegen ETF-Anteile zu tauschen, ohne steuerpflichtige Ereignisse auszulösen. Dieser Prozess erhält die wirtschaftliche Exponierung der Investoren, während ihre Bestände von persönlichen Wallets in eine regulierte Fondsstruktur überführt werden.

Der In-Kind-Tauschmechanismus vereinfacht den Übertragungsprozess für große Bitcoin-Halter und reduziert die Reibung sowie die Kosten, die mit der Umstellung auf ETF-Positionen verbunden sind. Darüber hinaus bietet diese Strategie Vorteile in der Nachlassplanung und Liquidität, da ETF-Anteile als Sicherheiten für Kredite verwendet werden können, ein Merkmal, das bei selbstverwahrtem Bitcoin nicht verfügbar ist.

Trotz der anhaltenden Dominanz der Selbstverwahrung, die immer noch etwa 65,9 % des gesamten Bitcoin-Angebots ausmacht, zeigt sich ein Trendwandel. Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit Hardware-Wallets haben diese Migration weiter angeheizt, da jüngste Ausnutzungen zu erheblichen Verlusten geführt haben.

Dieser Übergang zu ETF-Strukturen hat Auswirkungen auf den breiteren Markt, da Bitcoin-Bestände transparenter und für institutionelle Investoren sowie Aufsichtsbehörden zugänglicher werden. Die steuerliche Neutralität von In-Kind-Tauschgeschäften könnte mehr große Halter dazu ermutigen, diesen Weg in Betracht zu ziehen, was potenziell den Fluss von Bitcoin in regulierte Fonds erhöhen könnte.

Aktualisiert 06:31 UTC

Neue Erkenntnisse zum Bitcoin-Besitz

Schätzungen des Bitcoin-Finanzdienstleistungsunternehmens River zufolge besitzen weltweit etwa 825.000 Personen mindestens einen ganzen Bitcoin (BTC). Diese Zahl ist deutlich geringer als die geschätzten 57,5 Millionen Millionäre weltweit, was ein Verhältnis von etwa 70 zu 1 ergibt.

Die Analyse zeigt, dass es zwar ungefähr 972.000 Adressen gibt, die mindestens einen Bitcoin halten, viele davon jedoch mit Unternehmensschatzkammern, Regierungen und Börsen verbunden sind, die keinen individuellen Besitz darstellen.

Bis jetzt wurden etwa 20,1 Millionen Bitcoins aus einem Gesamtangebot von 21 Millionen abgebaut. Dieses begrenzte Angebot bedeutet, dass die Anzahl der Personen, die einen vollen Bitcoin besitzen können, begrenzt ist, was im Gegensatz zur wachsenden Bevölkerung von Millionären steht.

Der aktuelle Marktwert der abgebauten Bitcoins beträgt etwa 1,59 Billionen Dollar, wobei Bitcoin bei etwa 79.134 Dollar gehandelt wird. Dieser Preis macht den Besitz eines ganzen Bitcoins für die meisten Menschen unerreichbar und unterstreicht weiter die Seltenheit des vollständigen Bitcoin-Besitzes.

FAQ

Was treibt den Rückgang von Bitcoin in Selbstverwahrungs-Wallets an?

Der Rückgang wird durch neue steuerlich effiziente Strategien an der Wall Street vorangetrieben, insbesondere durch die Einführung von börsengehandelten Fonds (ETFs), die es großen Inhabern ermöglichen, ihre Bitcoins einfacher zu verwalten.

Wie erleichtert der iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock die Bitcoin-Verwaltung für große Investoren?

IBIT ermöglicht es großen Investoren, ihre Bitcoins direkt gegen ETF-Anteile im Rahmen eines In-Kind-Erstellungsmechanismus zu tauschen, wodurch sie ihre wirtschaftliche Exposition aufrechterhalten können, ohne steuerpflichtige Ereignisse auszulösen.

Was sind die Vorteile der Umstellung von Bitcoin-Beständen auf ETF-Strukturen?

Die Umstellung auf ETF-Strukturen bietet Vorteile wie verbesserte Liquidität, die Möglichkeit, ETF-Anteile als Sicherheiten für Kredite zu verwenden, und vereinfachte Nachlassplanung, die bei selbstverwahrten Bitcoins nicht verfügbar sind.

Welcher Prozentsatz des gesamten Bitcoin-Angebots wird noch in Selbstverwahrung gehalten?

Ungefähr 65,9 % des gesamten Bitcoin-Angebots werden noch in Selbstverwahrung gehalten, trotz des laufenden Wandels hin zu regulierten Fonds.

Welche Auswirkungen hat der Übergang zu ETF-Strukturen auf den Bitcoin-Markt?

Der Übergang zu ETF-Strukturen macht Bitcoin-Bestände transparenter und zugänglicher für institutionelle Investoren und Regulierungsbehörden, was potenziell den Fluss von Bitcoin in regulierte Fonds erhöhen könnte.

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