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Ramsden von der Bank of England hebt die steigenden globalen Inflationsrisiken hervor

Cryptelio Editorial Veröffentlicht 8 Sep 2026 · 14:15 UTC Aktualisiert 8 Sep 2026 · 14:31 UTC
Ramsden von der Bank of England hebt die steigenden globalen Inflationsrisiken hervor

Sir Dave Ramsden, der stellvertretende Gouverneur der Bank of England, äußerte Bedenken hinsichtlich der steigenden Risiken globaler Inflation und deutete auf einen signifikanten Wandel in der bisherigen Einschätzung der Bank hin. Die neuesten Bewertungen zeigen, dass externe Druckfaktoren zusammenkommen und zu einem Anstieg der Inflationsrisiken führen.

Wichtige Treiber der Inflation

  • Energiepreise: Anhaltende Konflikte im Nahen Osten üben Druck auf die Öl- und Gasmärkte aus.
  • Lieferkettenengpässe: Die gestiegene Nachfrage nach KI-bezogenen Komponenten, insbesondere Mikrochips, führt zu anhaltenden Engpässen in der Halbleiterversorgung, was die Produktionskosten beeinflusst.
  • Wetterbedingungen: Ein erwartetes starkes El Niño-Ereignis für 2026-27 könnte die landwirtschaftliche Produktion weltweit stören und zu höheren Lebensmittelpreisen führen.

Die Prognosen der Bank of England deuten darauf hin, dass die Inflation der Exportpreise weltweit im zweiten Quartal 2026 erheblich steigen wird, was sich auf die Importpreise im Vereinigten Königreich auswirken wird. Im September 2026 lag die Inflation des Verbraucherpreisindex im Vereinigten Königreich bei 2,6 %, was über dem Zielwert von 2 % der Bank liegt. Ramsden stellte fest, dass es zwar Fortschritte bei der inländischen Desinflation gegeben hat, die Risiken von Zweitrundeneffekten durch höhere Importkosten jedoch weiterhin besorgniserregend sind.

Aktualisiert 14:31 UTC

Neue Erkenntnisse vom Gouverneur der Bank von England, Andrew Bailey

  • Die britische Wirtschaft steht laut Bailey nicht vor einer Rezession, trotz enttäuschender Wachstumsprognosen.
  • Das BIP-Wachstum wird für 2026 auf etwa 1,1 % und für 2027 leicht steigend auf 1,2 % prognostiziert.
  • Die Inflation wird voraussichtlich bei etwa 3,3 % ihren Höhepunkt erreichen und bleibt über dem Ziel der BoE von 2 %.
  • Der Leitzins wird derzeit bei 3,75 % gehalten, wobei eine kürzliche Abstimmung mit 6-3 auf ein weitgehend einheitliches Geldpolitisches Komitee hinweist.
  • Schwache Produktivität und eine alternde Bevölkerung werden als strukturelle Druckfaktoren identifiziert, die die Staatsverschuldung und die Kreditkosten beeinflussen.
  • Bailey warnte, dass eine Korrektur der KI-Bewertungen das BIP in einem schweren Szenario um bis zu 2,2 % reduzieren könnte.
  • Die BoE ist vorsichtig bei der Anpassung der Zinssätze und strebt an, die Kontrolle der Inflation mit der Stabilität des Wirtschaftswachstums in Einklang zu bringen.

FAQ

Welche aktuellen Bedenken äußerte Sir Dave Ramsden bezüglich der globalen Inflation?

Sir Dave Ramsden, der stellvertretende Gouverneur der Bank von England, äußerte Bedenken hinsichtlich steigender globaler Inflationsrisiken und deutete auf einen signifikanten Wandel im Vergleich zur vorherigen Einschätzung der Bank hin.

Was sind die Haupttreiber der Inflation, die Ramsden erwähnt hat?

Die Haupttreiber der Inflation sind steigende Energiepreise aufgrund von Konflikten im Nahen Osten, Engpässe in der Lieferkette durch die erhöhte Nachfrage nach KI-bezogenen Komponenten und potenzielle Störungen der landwirtschaftlichen Produktion durch ein erwartetes starkes El Niño-Ereignis.

Wie wird sich die Inflationsprognose der Bank von England voraussichtlich ändern?

Die Prognosen der Bank von England deuten darauf hin, dass die Inflation der Weltexportpreise im zweiten Quartal 2026 voraussichtlich erheblich steigen wird, was sich wahrscheinlich auf die Importpreise im Vereinigten Königreich auswirken wird.

Wie hoch war die Inflationsrate des Verbraucherpreisindex im Vereinigten Königreich im September 2026?

Im September 2026 lag die Inflationsrate des Verbraucherpreisindex im Vereinigten Königreich bei 2,6 %, was über dem Zielwert von 2 % der Bank von England liegt.

Welche Bedenken äußerte Ramsden bezüglich der inländischen Desinflation?

Ramsden stellte fest, dass es zwar Fortschritte bei der inländischen Desinflation gegeben hat, jedoch weiterhin Bedenken hinsichtlich der Risiken von Zweitrundeneffekten durch höhere Importkosten bestehen.

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