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Südkorea sperrt Zugang zu Polymarket aufgrund illegaler Glücksspielaktivitäten

Cryptelio Editorial Veröffentlicht 18 Aug 2026 · 13:30 UTC
Südkorea sperrt Zugang zu Polymarket aufgrund illegaler Glücksspielaktivitäten

Südkorea hat offiziell den Zugang zu Polymarket, einer blockchain-basierten Prognosemarktplattform, gesperrt, nachdem die Korea Communications Standards Commission (KCSC) deren Betrieb als illegales Glücksspiel eingestuft hat. Diese Entscheidung wurde am 18. August 2026 getroffen und ist Teil eines umfassenderen Vorgehens gegen krypto-bezogene Aktivitäten im Land.

Der Überprüfungsprozess der KCSC begann im Mai 2026 und konzentrierte sich darauf, ob die Angebote von Polymarket unter die Definition von illegalem Glücksspiel gemäß südkoreanischem Recht fallen. Mitte August kam die Kommission zu dem Schluss, dass das Modell von Polymarket, das es Nutzern ermöglicht, Anteile basierend auf den Ergebnissen realer Ereignisse zu kaufen und zu verkaufen, gegen das Strafgesetzbuch und das Gesetz zur Förderung des nationalen Sports verstößt.

Südkorea hat strenge Glücksspielgesetze, die nur eine begrenzte Anzahl staatlich genehmigter Wettaktivitäten erlauben. Die KCSC stellte fest, dass die Aktivitäten von Polymarket spekulatives Verhalten förderten, was als illegal gilt. Die Plattform hatte während des Wahlzyklus 2025-2026 erhebliche Aufmerksamkeit erregt, was zu einer strafrechtlichen Untersuchung durch die Polizeibehörde der Provinz Gangwon gegen Nutzer führte, die auf lokale Wahlen gewettet hatten.

Folglich zielen die südkoreanischen Behörden nicht nur auf Plattformen wie Polymarket ab, sondern sind auch bereit, individuelle Nutzer zu verfolgen, die an illegalen Glücksspielaktivitäten beteiligt sind. Dieser Schritt reiht Südkorea in über 30 andere Jurisdiktionen weltweit ein, die Polymarket eingeschränkt oder verboten haben.

Trotz des Verbots in Südkorea und Indonesien bleibt Polymarket in einigen asiatischen Märkten aktiv. Allerdings wirft die zunehmende Anzahl an Einschränkungen Bedenken hinsichtlich der Zukunft von Prognosemärkten weltweit auf.

FAQ

Warum hat Südkorea den Zugang zu Polymarket blockiert?

Südkorea hat den Zugang zu Polymarket blockiert, weil die Korea Communications Standards Commission (KCSC) deren Betrieb als illegales Glücksspiel einstufte, was gegen das Strafgesetzbuch und das Gesetz zur Förderung des nationalen Sports verstößt.

Wann wurde die Entscheidung getroffen, Polymarket zu blockieren?

Die Entscheidung, Polymarket zu blockieren, wurde am 18. August 2026 getroffen.

Was hat die KCSC dazu veranlasst, die Aktivitäten von Polymarket zu überprüfen?

Die KCSC begann im Mai 2026 mit ihrem Überprüfungsprozess, um festzustellen, ob die Angebote von Polymarket nach südkoreanischem Recht als illegales Glücksspiel gelten.

Was sind die Auswirkungen dieses Verbots für Nutzer in Südkorea?

Das Verbot bedeutet, dass Nutzer in Südkorea den Zugang zu Polymarket untersagt ist, und die Behörden rechtliche Schritte gegen Personen einleiten können, die an illegalen Glücksspielaktivitäten beteiligt sind.

Wie verhält sich die Haltung Südkoreas zu Polymarket im Vergleich zu anderen Jurisdiktionen?

Das Verbot von Polymarket in Südkorea steht im Einklang mit über 30 anderen Jurisdiktionen weltweit, die die Plattform aufgrund ähnlicher Bedenken hinsichtlich illegalen Glücksspiels eingeschränkt oder verboten haben.

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