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Trezor gibt bekannt: Weitere 67.000 US-Kunden von ShipMonk-Datenpanne betroffen

Cryptelio Editorial Veröffentlicht 4 Sep 2026 · 13:46 UTC

Trezor hat angekündigt, dass die kürzliche Datenpanne, die seinen Versandpartner ShipMonk betrifft, zusätzlich 67.000 US-Kunden betroffen hat, die zwischen November 2019 und August 2021 Bestellungen aufgegeben haben. Diese Offenbarung erhöht die Gesamtzahl der betroffenen Nutzer auf über 80.000, nachdem zunächst 13.689 Kunden bekannt gegeben wurden.

Die kompromittierten Daten umfassen sensible Informationen wie Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Lieferadressen und Bestellnummern. Die betroffenen Kunden stammen aus mehreren Ländern, darunter die USA, das Vereinigte Königreich, Schweden, Kolumbien, Brasilien, Italien und Portugal.

Trezor äußerte Enttäuschung darüber, dass trotz schriftlicher Zusicherungen von ShipMonk zur Löschung der Kundendaten später bekannt wurde, dass die Daten weiterhin in den Systemen von ShipMonk verblieben. Das Unternehmen betonte, dass die eigenen Systeme und Geräte von der Panne nicht betroffen waren.

Angesichts der Panne hat Trezor betroffene Nutzer aufgefordert, wachsam gegenüber möglichen Phishing-Versuchen und anderen gezielten Angriffen zu sein. Das Unternehmen arbeitet auch daran, anonyme Lieferoptionen einzuführen, um die Privatsphäre der Kunden bei zukünftigen Bestellungen zu verbessern.

Update zum Trezor-Datenleck

Am 4. September 2026 gab Trezor bekannt, dass zusätzlich 67.000 US-Kunden persönliche Daten aufgrund eines Lecks, das ihren Versandpartner ShipMonk betrifft, offengelegt wurden. Dies erhöht die Gesamtzahl der betroffenen Kunden auf etwa 80.700.

Das Leck wurde auf eine SQL-Injection-Sicherheitsanfälligkeit in der Metabase-Analyseplattform von ShipMonk zurückgeführt, die unbefugten Zugriff auf Kundenaufzeichnungen ermöglichte. Die neu offengelegten Aufzeichnungen beziehen sich auf Bestellungen, die zwischen 2019 und 2021 aufgegeben wurden, obwohl Trezor von ShipMonk die Zusicherung erhalten hatte, dass solche Daten sicher gelöscht werden würden.

Trezor betonte, dass ihre Kerninfrastruktur weiterhin sicher ist und private Schlüssel, Geräte-Firmware und Wallet-Seed-Backups nicht kompromittiert wurden. Dennoch birgt die offengelegte Daten das Risiko gezielter Social-Engineering-Angriffe.

Dieser Vorfall folgt früheren Datenlecks im Januar 2024 und April 2022, die jeweils etwa 66.000 und über 106.000 Kunden betrafen. Trezor beschleunigt die Einführung einer anonymen Lieferoption, um die Privatsphäre der Kunden zu verbessern.

Betroffene Kunden werden geraten, wachsam gegenüber Phishing-Versuchen zu bleiben und ihre Telefonnummern als kompromittiert zu betrachten.

FAQ

Was ist der aktuelle Datenleckfall, der Trezor und ShipMonk betrifft?

Trezor hat bekannt gegeben, dass ein Datenleck, das seinen Versandpartner ShipMonk betrifft, zusätzlich 67.000 US-Kunden betroffen hat, die zwischen November 2019 und August 2021 Bestellungen aufgegeben haben, wodurch die Gesamtzahl der betroffenen Nutzer auf über 80.000 steigt.

Welche Art von Daten wurde im ShipMonk-Datenleck kompromittiert?

Die kompromittierten Daten umfassen sensible Informationen wie Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Versandadressen und Bestellnummern.

Sind die eigenen Systeme und Geräte von Trezor von dem Datenleck betroffen?

Nein, Trezor hat betont, dass seine eigenen Systeme und Geräte nicht von dem Datenleck betroffen sind.

Was sollten betroffene Kunden im Hinblick auf das Datenleck tun?

Betroffene Kunden werden aufgefordert, wachsam gegenüber möglichen Phishing-Versuchen und anderen gezielten Angriffen nach dem Datenleck zu sein.

Welche Maßnahmen ergreift Trezor, um die Privatsphäre der Kunden in Zukunft zu verbessern?

Trezor arbeitet daran, anonyme Lieferoptionen zu implementieren, um die Privatsphäre der Kunden bei zukünftigen Bestellungen zu verbessern.

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