Cryptelio

Trezor meldet Datenpanne, die 13.689 Kunden über Versandpartner betrifft

Cryptelio Editorial Veröffentlicht 13 Aug 2026 · 15:01 UTC Aktualisiert 13 Aug 2026 · 16:32 UTC
Trezor meldet Datenpanne, die 13.689 Kunden über Versandpartner betrifft

Trezor, ein führender Hersteller von Hardware-Wallets, gab am Donnerstag bekannt, dass eine Datenpanne bei seinem Versandpartner ShipMonk die persönlichen Informationen von 13.689 Kunden kompromittiert hat. Die Panne betraf Kunden in den USA, Großbritannien, Schweden, Kolumbien, Brasilien, Italien und Portugal und umfasste Bestellungen, die zwischen dem 10. Mai und dem 8. August 2026 aufgegeben wurden.

Die offengelegten Daten umfassen Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Versandinformationen. Konkret erlitten 11.742 Kunden eine vollständige Offenlegung ihrer persönlichen Daten, während 1.947 Kunden nur teilweise betroffen waren und lediglich ihren Namen, ihre Stadt und ihre E-Mail-Adresse verloren.

Trezor stellte klar, dass die eigenen Systeme und Geräte während des Vorfalls nicht kompromittiert wurden und betonte, dass die strenge 90-Tage-Datenaufbewahrungspolitik die Menge an Informationen, die ShipMonk zur Verfügung stand, begrenzte. Das Unternehmen hat betroffene Kunden vor möglichen Phishing-Versuchen gewarnt und geraten, nur offizielle Trezor-Kanäle für die Kommunikation zu nutzen.

ShipMonk informierte Trezor am 10. August über die Panne und teilte mit, dass ein Eindringling auf Systeme zugegriffen hatte, die Kundenunterlagen enthielten. Trezor hat seitdem die betroffenen Personen kontaktiert und sie aufgefordert, wachsam gegenüber Betrügereien zu sein, die aus den geleakten Informationen entstehen könnten.

Angesichts dieses Vorfalls betonte Trezor die Bedeutung des Schutzes persönlicher Informationen und forderte die Kunden auf, ihre Wallet-Backup-Details mit niemandem zu teilen. Das Unternehmen plant außerdem die Einführung einer anonymen Lieferoption, die darauf abzielt, die Privatsphäre der Kunden zu verbessern und voraussichtlich bis September in der EU und bis Ende 2026 in den USA eingeführt wird.

Aktualisiert 16:32 UTC

Update zum Datenleck bei Trezor

Trezor hat bestätigt, dass die persönlichen Daten von 13.689 Kunden aufgrund eines Datenlecks bei seinem Versandpartner ShipMonk kompromittiert wurden. Die betroffenen Kunden stammen aus dem Vereinigten Königreich, den USA, Schweden, Kolumbien, Brasilien, Italien und Portugal und hatten zwischen dem 10. Mai und dem 8. August 2026 Trezor-Produkte bestellt.

Zu den geleakten Details gehören vollständige Namen, physische Adressen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen von fast 12.000 Kunden, während fast 2.000 Kunden Namen, Städte und E-Mail-Adressen preisgegeben wurden.

Trezor hat versichert, dass die Infrastruktur, einschließlich der Geräte und privaten Schlüssel, sicher bleibt. Das Unternehmen hat betroffenen Nutzern geraten, wachsam gegenüber möglichen Phishing-Betrügereien zu sein.

Nur Kunden, die eine Warn-E-Mail von Trezor erhalten haben, sind betroffen. Trezor bewertet derzeit die Situation und hat noch keine Entscheidung bezüglich seiner Partnerschaft mit ShipMonk getroffen.

Um zukünftige Risiken zu minimieren, implementiert Trezor eine Option für "anonyme Lieferung" und betont seine 90-Tage-Datenrichtlinie, die die Löschung oder Anonymisierung von Bestelldaten nach der Lieferung ermöglicht.

FAQ

Was war die Ursache des Datenlecks, das Trezor-Kunden betroffen hat?

Das Datenleck wurde durch einen Sicherheitsvorfall beim Versandpartner von Trezor, ShipMonk, verursacht, der die persönlichen Informationen von 13.689 Kunden kompromittierte.

Welche Art von persönlichen Informationen wurde bei dem Leck offengelegt?

Die offengelegten Daten umfassen Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Versandinformationen. Konkret hatten 11.742 Kunden vollständigen Zugriff auf ihre Daten, während 1.947 einen teilweisen Zugriff hatten.

Wie viele Kunden waren von dem Datenleck betroffen?

Insgesamt waren 13.689 Kunden von dem Datenleck betroffen, mit unterschiedlichen Graden der Offenlegung ihrer persönlichen Informationen.

Welche Maßnahmen ergreift Trezor, um seine Kunden nach dem Leck zu schützen?

Trezor hat betroffene Kunden vor möglichen Phishing-Versuchen gewarnt, sie geraten, nur offizielle Kanäle für die Kommunikation zu nutzen, und plant, eine anonyme Lieferoption einzuführen, um die Privatsphäre der Kunden zu verbessern.

Werden die eigenen Systeme und Geräte von Trezor von dem Leck betroffen sein?

Nein, Trezor hat klargestellt, dass die eigenen Systeme und Geräte während des Vorfalls nicht kompromittiert wurden und sie eine strenge Datenaufbewahrungsrichtlinie von 90 Tagen haben.

Ähnlich

Kommentare

Kommentare werden vor der Veröffentlichung geprüft.

Noch keine Kommentare — schreiben Sie den ersten.

Als Gast kommentieren

Captcha