UBS prognostiziert Zinserhöhungen der Fed, die Bitcoin bis Dezember unter Druck setzen könnten
UBS hat seine Prognose überarbeitet und rechnet nun mit zwei Zinserhöhungen der Federal Reserve im Jahr 2023, die bis Dezember makroökonomische Gegenwinde für Bitcoin schaffen könnten. Diese Änderung folgt auf starke Arbeitsmarktdaten, wobei das Bureau of Labor Statistics im August einen Anstieg von 162.000 Arbeitsplätzen meldete, während die Arbeitslosenquote stabil bei 4,1 % blieb. Das robuste Jobwachstum hat UBS dazu veranlasst, mit Erhöhungen um 25 Basispunkte sowohl im September als auch im Dezember zu rechnen, was eine Abkehr von der vorherigen Erwartung ohne Zinserhöhungen in diesem Jahr darstellt.
Während sich die Märkte auf diese Prognose einstellen, zeigen Futures eine 58%ige Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung bei dem bevorstehenden Treffen des Federal Open Market Committee (FOMC) am 15.-16. September. Die Auswirkungen auf Bitcoin sind erheblich, da höhere Zinssätze dollar-denominierte Vermögenswerte attraktiver machen könnten, was die Opportunitätskosten für das Halten von nicht verzinslichen Vermögenswerten wie Bitcoin erhöht.
Die Möglichkeit höherer Staatsanleiherenditen und strengerer finanzieller Bedingungen könnte Investoren davon abhalten, Risiken im Bereich der Kryptowährungen einzugehen. Historische Daten zeigen, dass eine Straffung der Geldpolitik durch die Fed in der Vergangenheit zu einer reduzierten Risikobereitschaft auf den Kryptomärkten geführt hat, was den Preis von Bitcoin weiter unter Druck setzen könnte.
Die Analyse von CoinShares hebt die Unsicherheit in Bezug auf die Geldpolitik hervor und stellt fest, dass Bitcoin derzeit ähnlich wie Gold als Inflationsschutz gehandelt wird. Das Unternehmen verweist auf zwei Schlüsselfaktoren, die den Preis von Bitcoin nach oben treiben könnten: eine Lösung der geopolitischen Spannungen, die die Inflation beeinflussen, oder ein Rückgang des Vertrauens in die US-Staatsanleihen.
Während der Markt auf die Inflationsdaten für August am 11. September wartet, werden die Ergebnisse dieser wirtschaftlichen Indikatoren entscheidend sein, um die Haltung der Fed und folglich die Entwicklung von Bitcoin in den kommenden Monaten zu bestimmen.
FAQ
Was ist die überarbeitete Prognose von UBS für die Zinserhöhungen der Federal Reserve im Jahr 2023?
UBS hat seine Prognose überarbeitet und rechnet mit zwei Zinserhöhungen der Federal Reserve im Jahr 2023, wobei jeweils 25 Basispunkte im September und Dezember erwartet werden.
Wie beeinflussen die starken Arbeitsmarktdaten die Zinserhöhungsentscheidungen der Fed?
Die starken Arbeitsmarktdaten, einschließlich der Schaffung von 162.000 Arbeitsplätzen im August und einer stabilen Arbeitslosenquote von 4,1 %, haben UBS dazu veranlasst, Zinserhöhungen zu erwarten, da sie auf eine robuste Wirtschaft hinweisen.
Welche Auswirkungen könnten höhere Zinssätze auf Bitcoin haben?
Höhere Zinssätze könnten dollar-denominierte Vermögenswerte attraktiver machen, was die Opportunitätskosten für das Halten von nicht verzinslichen Vermögenswerten wie Bitcoin erhöhen könnte, was den Preis unter Druck setzen könnte.
Was deuten historische Trends über die Straffung der Fed und den Kryptomarkt an?
Historische Daten deuten darauf hin, dass die Straffung der Fed in der Vergangenheit zu einer reduzierten Risikobereitschaft auf den Kryptomärkten geführt hat, was den Preis von Bitcoin weiter unter Druck setzen könnte.
Welche Faktoren könnten den Preis von Bitcoin trotz der prognostizierten Zinserhöhungen potenziell nach oben treiben?
Zwei Schlüsselfaktoren, die den Preis von Bitcoin nach oben treiben könnten, sind eine Lösung der geopolitischen Spannungen, die die Inflation beeinflussen, oder ein Rückgang des Vertrauens in die US-Staatsanleihen.
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