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US-Finanzministerium führt wöchentliche Bankensanktionen gegen Iran im Rahmen anhaltenden wirtschaftlichen Drucks ein

Cryptelio Editorial Veröffentlicht 1 Sep 2026 · 15:16 UTC Aktualisiert 1 Sep 2026 · 16:33 UTC
US-Finanzministerium führt wöchentliche Bankensanktionen gegen Iran im Rahmen anhaltenden wirtschaftlichen Drucks ein

Das US-Finanzministerium bereitet sich darauf vor, in dieser Woche eine neue Runde von Bankensanktionen gegen Iran einzuführen, als Teil einer umfassenderen Initiative, die als 'Operation Economic Outcast' bekannt ist. Diese Kampagne, die am 24. August 2026 begann, zielt darauf ab, Teherans verbleibende Verbindungen zum globalen Finanzsystem zu kappen.

In der ersten Woche hat die Operation bereits fast 60 Einrichtungen und Schiffe ins Visier genommen. Finanzminister Scott Bessent überwacht diese Bemühungen, die wöchentliche sekundäre Sanktionen umsetzen. Die Sanktionen konzentrieren sich auf Banken, Finanzintermediäre und Unterstützungsnetzwerke, die Irans Zugang zu US-Dollar-Transaktionen und Öleinnahmen erleichtern.

Wichtige Maßnahmen

Eine der bedeutendsten Maßnahmen fand am 28. August statt, als das Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) vorschlug, den Zugang zu US-Korrespondenzbanken für die UAE-Niederlassungen der Banque Misr zu widerrufen. Diese ägyptische Bank soll von Januar 2024 bis Juni 2026 rund 1,8 Milliarden Dollar an verdächtigen Transaktionen verarbeitet haben. Darüber hinaus richten sich die Sanktionen direkt gegen iranische Finanzinstitute, darunter die Bank Melli, die älteste und größte Geschäftsbank Irans, sowie die Shahr Bank, die mit kommunaler Finanzierung in Verbindung steht.

Fokus auf Luftverkehrsnetzwerke

Die USA prüfen auch Leasinggesellschaften für Flugzeuge und Unterstützungsnetzwerke, die mit sanktionierten iranischen Fluggesellschaften verbunden sind, insbesondere Mahan Air, die seit 2011 aufgrund der Bereitstellung materieller Unterstützung für die Islamische Revolutionsgarde der Iran unter US-Sanktionen steht.

Chinas Rolle

China war historisch gesehen einer der größten Ölkunden Irans, wobei chinesische Banken als Vermittler für iranische Transaktionen fungieren, die andere Finanzsysteme meiden. Der Rahmen für sekundäre Sanktionen zwingt ausländische Institutionen, zwischen einer Zusammenarbeit mit Iran und dem Zugang zum US-Finanzsystem zu wählen. Washington führt derzeit Gespräche mit Peking, um mögliche Spannungen aus dieser Situation zu managen, obwohl bisher nur kleinere Vermittler sanktioniert wurden.

Aktualisiert 16:33 UTC

Neue Entwicklungen bei den US-Sanktionen gegen den Iran

  • Finanzminister Scott Bessent kündigte an, dass die USA in dieser Woche Sanktionen gegen eine mit dem Iran verbundene Bank bekannt geben werden, mit weiteren Sanktionen, die in der folgenden Woche erwartet werden.
  • Die Initiative ist Teil von "Operation Economic Outcast", die darauf abzielt, das iranische Regime vom globalen Finanzsystem abzuschneiden.
  • Operation Economic Outcast, die am 24. August 2026 gestartet wurde, hat Unterstützung von der EU, dem Vereinigten Königreich, den VAE und Bahrain erhalten.
  • Die Kampagne richtet sich hauptsächlich gegen das Islamische Revolutionsgarden-Korps (IRGC) und verfolgt einen "Null-Toleranz"-Ansatz gegenüber Unternehmen, die Geschäfte mit ihnen tätigen.
  • Zu den jüngsten Maßnahmen gehört die Zielsetzung der Banque Misr in den VAE, die angeblich über 1,8 Milliarden Dollar an Transaktionen im Zusammenhang mit dem Iran verarbeitet hat.
  • Die Sanktionsstrategie umfasst nun nicht nur traditionelle Finanzkanäle, sondern auch Luftfahrt, Schifffahrt, Technologie und digitale Vermögenswerte.
  • Es gibt wachsende Bedenken, dass iranische Unternehmen Kryptowährungen nutzen, um Sanktionen zu umgehen, wobei das Finanzministerium angibt, dass zukünftige Durchsetzungsmaßnahmen sich auf spezifische Wallets und Protokolle konzentrieren könnten, die an diesen Transaktionen beteiligt sind.

FAQ

Was ist 'Operation Economic Outcast'?

Operation Economic Outcast ist eine US-Initiative, die darauf abzielt, Irans Verbindungen zum globalen Finanzsystem durch eine Reihe von Bankensanktionen zu kappen, die am 24. August 2026 begonnen haben.

Welche Arten von Einrichtungen sind von den neuen Sanktionen betroffen?

Die Sanktionen richten sich hauptsächlich gegen Banken, Finanzintermediäre und Unterstützungsnetzwerke, die Irans Zugang zu US-Dollar-Transaktionen und Öleinnahmen erleichtern.

Welche bedeutende Maßnahme wurde gegen die Banque Misr ergriffen?

Am 28. August schlug das Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) vor, den Zugang zu US-Korrespondenzbanken für die UAE-Niederlassungen der Banque Misr zu widerrufen, aufgrund ihrer Beteiligung an der Verarbeitung von etwa 1,8 Milliarden Dollar an verdächtigen Transaktionen.

Welche iranischen Banken sind spezifisch in den Sanktionen erwähnt?

Die Sanktionen richten sich spezifisch gegen die Bank Melli, Irans älteste und größte Geschäftsbank, und die Shahr Bank, die mit kommunaler Finanzierung verbunden ist.

Wie beeinflusst Chinas Rolle die Sanktionen gegen Iran?

China ist ein wichtiger Ölkunde für Iran, wobei chinesische Banken Transaktionen erleichtern. Der Rahmen der sekundären Sanktionen zwingt ausländische Institutionen, zwischen der Zusammenarbeit mit Iran oder dem Erhalt des Zugangs zum US-Finanzsystem zu wählen, was zu laufenden Gesprächen zwischen Washington und Peking führt.

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