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US-Finanzministerium schlägt neue Regeln für Offshore-Stablecoin-Emittenten im Rahmen des GENIUS-Gesetzes vor

Cryptelio Editorial Veröffentlicht 17 Aug 2026 · 20:15 UTC
US-Finanzministerium schlägt neue Regeln für Offshore-Stablecoin-Emittenten im Rahmen des GENIUS-Gesetzes vor

Das US-Finanzministerium hat eine vorgeschlagene Regelung vorgestellt, die darauf abzielt, die Aufsicht über Offshore-Stablecoin-Emittenten zu verstärken. Diese Initiative ist Teil der Durchsetzung des Gesetzes zur Leitlinie und Etablierung nationaler Innovationen für US-Stablecoins (GENIUS Act) und verlangt von ausländischen Anbietern digitaler Vermögenswerte (DASPs), strenge Registrierungs- und Compliance-Kriterien zu erfüllen, um in den USA tätig zu sein.

Gemäß den vorgeschlagenen Vorschriften, die am 18. Januar 2027 in Kraft treten sollen, werden Emittenten von Zahlungstablecoins als Finanzinstitute im Sinne des Bankgeheimnisgesetzes eingestuft. Diese Einstufung unterwirft sie den Verpflichtungen zur Bekämpfung von Geldwäsche (AML), die ähnlich sind wie die Anforderungen an traditionelle Finanzinstitute, einschließlich der Kundenprüfung und der Meldung verdächtiger Aktivitäten.

Ausländische Stablecoin-Emittenten stehen vor zusätzlichen Herausforderungen, da sie sich beim Office of the Comptroller of the Currency (OCC) registrieren und ihre Reserven in US-Finanzinstituten halten müssen. Bei Nichteinhaltung wird US-basierten Börsen untersagt, ihre Stablecoins zu listen.

Finanzminister Scott Bessent betonte, dass der Vorschlag eine Maßnahme zur nationalen Sicherheit ist, die darauf abzielt, das Finanzsystem vor potenziellen Risiken zu schützen. Die öffentliche Kommentierungsfrist für die vorgeschlagene Regelung bleibt bis zum 9. Juni 2026 geöffnet, sodass die Akteure der Branche Feedback geben können, bevor die Vorschriften finalisiert werden.

Das GENIUS-Gesetz, das am 18. Juli 2025 in Kraft trat, zielt darauf ab, einen umfassenden föderalen Rahmen für Zahlungstablecoins zu schaffen und die zuvor fragmentierte regulatorische Landschaft zu adressieren. Das Gesetz legt klare Definitionen und Verpflichtungen für Stablecoin-Emittenten fest, die sowohl inländische als auch ausländische Akteure auf dem Markt erheblich beeinflussen werden.

US-basierte Stablecoin-Emittenten werden voraussichtlich von diesen Vorschriften profitieren, da sie einen Wettbewerbsvorteil gegenüber ausländischen Emittenten erlangen, die die neuen Compliance-Standards nicht erfüllen. Ausländische Emittenten müssen jedoch die Komplexität der US-regulatorischen Anforderungen bewältigen, was einige davon abhalten könnte, in den Markt einzutreten.

FAQ

Was ist das GENIUS-Gesetz?

Das GENIUS-Gesetz, oder Guiding and Establishing National Innovation for US Stablecoins Act, ist ein Gesetz, das darauf abzielt, einen umfassenden föderalen Rahmen für Zahlungstablecoins zu schaffen, regulatorische Fragen zu klären und Verpflichtungen für Stablecoin-Emittenten zu definieren.

Welche neuen Regeln hat das US-Finanzministerium für ausländische Stablecoin-Emittenten vorgeschlagen?

Das US-Finanzministerium hat neue Regeln vorgeschlagen, die von ausländischen Anbietern digitaler Vermögenswerte verlangen, sich zu registrieren und strengen Kriterien, einschließlich Anti-Geldwäsche-Verpflichtungen, zu entsprechen, um in den USA tätig zu sein.

Wann treten die vorgeschlagenen Vorschriften für ausländische Stablecoin-Emittenten in Kraft?

Die vorgeschlagenen Vorschriften sollen am 18. Januar 2027 in Kraft treten.

Was sind die Konsequenzen für ausländische Stablecoin-Emittenten, die den neuen Vorschriften nicht nachkommen?

Ausländische Stablecoin-Emittenten, die nicht konform sind, wird es untersagt, ihre Stablecoins an US-basierten Börsen listen zu lassen.

Wie können Interessengruppen Feedback zu der vorgeschlagenen Regel geben?

Interessengruppen können während der öffentlichen Kommentierungsfrist Feedback geben, die bis zum 9. Juni 2026 geöffnet ist.

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