Angebliche White-Hat-Hacker ziehen 320 Millionen Dollar aus Blockstreams Liquid Network ab
Am 6. September 2026 erlebte Blockstreams Liquid Network einen schwerwiegenden Sicherheitsvorfall, als angebliche White-Hat-Hacker etwa 4.000 BTC, was ungefähr 320 Millionen Dollar entspricht, aus der Föderations-Wallet abzogen. Die Transaktion, die nur 21 Cent an Gebühren kostete, sorgte für Aufsehen, da die Hacker eine Nachricht auf der Blockchain hinterließen, in der sie erklärten: "Wir sind Whitehats. Kontaktiert uns on-chain." Dieser Vorfall hat Diskussionen über die Sicherheit des Liquid Networks und die Auswirkungen auf dessen Nutzer ausgelöst.
Der Abzug stellte etwa 95 % der gesamten Reserven des Liquid Networks dar, die vor dem Vorfall mit über 4.200 BTC angegeben wurden. Nach dem Abzug bestätigte Blockstream, dass die verbleibenden Coins weiterhin vollständig gedeckt seien, was unmittelbare Bedenken hinsichtlich einer Insolvenz zerstreute. Die Umstände rund um den Abzug haben jedoch Spekulationen über eine mögliche Ausnutzung eines Konsensfehlers innerhalb der Liquid-Seitenkette ausgelöst.
Das Liquid Network von Blockstream funktioniert nach einem föderierten Modell, das Unterschriften von 11 der 15 Mitgliedsunternehmen erfordert, um Transaktionen zu autorisieren. Berichten zufolge haben die Hacker einen Inflationsfehler ausgenutzt, um nicht existierende LBTC zu erstellen, die sie dann gegen on-chain BTC eintauschten. Als Vorsichtsmaßnahme hat Blockstream die Brücken-Knoten pausiert und den Börsen geraten, L-BTC-Einzahlungen und -Abhebungen zu stoppen.
Trotz des erheblichen Betrags an BTC, der im Spiel ist, haben die Hacker die Mehrheit der Gelder von der neuen Adresse, die sie erstellt haben, noch nicht bewegt. Dies hat zu Spekulationen geführt, dass sie möglicherweise offen für Verhandlungen sind und eventuell eine Findergebühr im Austausch für die Rückgabe der gestohlenen Vermögenswerte verlangen könnten. In der Zwischenzeit befinden sich Nutzer, die L-BTC halten, in einer prekären Lage, da ihre Vermögenswerte effektiv eingefroren sind, bis eine Lösung gefunden wird.
FAQ
Was ist am 6. September 2026 mit Blockstreams Liquid Network passiert?
Am 6. September 2026 erlebte Blockstreams Liquid Network einen Sicherheitsvorfall, bei dem angebliche White-Hat-Hacker etwa 4.000 BTC, im Wert von rund 320 Millionen Dollar, aus ihrer Föderations-Wallet abgezogen haben.
Wie gelang es den Hackern, einen so großen Betrag an BTC abzuheben?
Die Hacker sollen einen Inflationsfehler ausgenutzt haben, um nicht existierende LBTC zu erstellen, die sie dann gegen On-Chain-BTC eintauschten. Dies ermöglichte es ihnen, einen erheblichen Teil der Reserven des Liquid Networks abzuheben.
Welche Maßnahmen hat Blockstream nach dem Vorfall ergriffen?
Blockstream hat die Brücken-Knoten pausiert und den Börsen geraten, L-BTC-Einzahlungen und -Abhebungen zu stoppen, um weitere Probleme zu verhindern, während sie den Vorfall untersuchen.
Was bedeutet der Begriff 'White-Hat-Hacker' in diesem Kontext?
'White-Hat-Hacker' bezieht sich auf Personen, die ihre Hacking-Fähigkeiten für ethische Zwecke einsetzen, oft um Sicherheitsanfälligkeiten zu identifizieren und zu beheben. In diesem Fall behaupteten die Hacker, White-Hats zu sein, und hinterließen eine Nachricht auf der Blockchain, die ihre Absichten anzeigte.
Wie ist der aktuelle Status der von den Hackern abgehobenen Gelder?
Bis jetzt haben die Hacker den Großteil der Gelder von der neuen Adresse, die sie erstellt haben, nicht bewegt, was zu Spekulationen führt, dass sie möglicherweise offen für Verhandlungen über die Rückgabe der Vermögenswerte sind.
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