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Blockchain-Vereinigung setzt sich für Flexibilität bei KYC-Vorgaben in der Stablecoin-Regulierung ein

Cryptelio Editorial Veröffentlicht 24 Aug 2026 · 23:00 UTC
Blockchain-Vereinigung setzt sich für Flexibilität bei KYC-Vorgaben in der Stablecoin-Regulierung ein

Die Blockchain-Vereinigung hat ihre Bedenken hinsichtlich der vorgeschlagenen Know-Your-Customer (KYC)-Regeln für Stablecoin-Emittenten in einem am 21. August eingereichten Kommentarschreiben an die Bundesregulierungsbehörden geäußert. Der Brief reagiert auf einen gemeinsamen Vorschlag von FinCEN, der Federal Reserve und anderen Behörden, der darauf abzielt, Anforderungen an Programme zur Kundenidentifikation (CIP) im Rahmen des GENIUS-Gesetzes festzulegen.

Obwohl die Vereinigung das allgemeine Konzept von KYC für Stablecoin-Emittenten unterstützt, argumentiert sie, dass die Verpflichtungen nur dort gelten sollten, wo eine direkte vertragliche Beziehung zwischen dem Emittenten und dem Kunden besteht. Das bedeutet, dass die KYC-Anforderungen auf primäre Marktaktivitäten, wie das Minting und die Einlösung von Stablecoins, beschränkt sein sollten und nicht auf Transaktionen im Sekundärmarkt auf dezentralen Börsen ausgeweitet werden sollten.

Zusätzlich zur Forderung nach einem klarer definierten Anwendungsbereich setzt sich die Blockchain-Vereinigung für die Akzeptanz von Zero-Knowledge-Proof-Technologien als Methode zur Identitätsprüfung ein. Dieser Ansatz würde es den Emittenten ermöglichen, die KYC-Anforderungen zu erfüllen, ohne sensible persönliche Informationen zu speichern, und somit die Datenschutzbedenken im Zusammenhang mit der vorgeschlagenen fünfjährigen Aufbewahrungspflicht zu adressieren.

Das Kommentarschreiben hebt auch die Notwendigkeit einer regulatorischen Koordination hervor, da die verschiedenen Behörden, die an der Umsetzung des GENIUS-Gesetzes beteiligt sind, auf unterschiedlichen Zeitplänen arbeiten. Die Vereinigung fordert die Regulierungsbehörden auf, ihre Fristen zu synchronisieren, um widersprüchliche Compliance-Anforderungen für Stablecoin-Emittenten zu vermeiden.

FAQ

Was ist die Haltung der Blockchain Association zu KYC-Vorschriften für Stablecoin-Emittenten?

Die Blockchain Association unterstützt das allgemeine Konzept von KYC für Stablecoin-Emittenten, argumentiert jedoch, dass die Verpflichtungen nur gelten sollten, wenn eine direkte vertragliche Beziehung zwischen dem Emittenten und dem Kunden besteht.

Welche spezifischen KYC-Anforderungen befürwortet die Blockchain Association?

Die Association befürwortet, dass die KYC-Anforderungen auf primäre Marktaktivitäten beschränkt werden, wie das Minting und die Einlösung von Stablecoins, und nicht auf Transaktionen im Sekundärmarkt auf dezentralen Börsen ausgeweitet werden.

Welche Technologie schlägt die Blockchain Association zur Identitätsverifizierung vor?

Die Blockchain Association setzt sich für die Akzeptanz von Zero-Knowledge-Proof-Technologien als Methode zur Identitätsverifizierung ein, die die Einhaltung von KYC ermöglichen würde, ohne sensible persönliche Informationen zu speichern.

Welche Bedenken hat die Blockchain Association hinsichtlich der vorgeschlagenen Aufbewahrungspflicht?

Die Association hebt die Datenschutzbedenken hervor, die mit der vorgeschlagenen fünfjährigen Aufbewahrungspflicht für die Einhaltung von KYC verbunden sind.

Warum ist laut der Blockchain Association die regulatorische Koordination wichtig?

Regulatorische Koordination ist wichtig, um widersprüchliche Compliance-Anforderungen für Stablecoin-Emittenten zu vermeiden, da verschiedene Behörden, die an der Umsetzung des GENIUS-Gesetzes beteiligt sind, auf unterschiedlichen Zeitplänen arbeiten.

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