Britische Banken behindern weiterhin Bitcoin-Transaktionen, sagt Bitcoin Policy UK
Bitcoin Policy UK hat seine deutliche Missbilligung gegenüber britischen Banken zum Ausdruck gebracht, die weiterhin umfassende Einschränkungen bei rechtmäßigen Bitcoin-Aktivitäten aufrechterhalten. In einer aktuellen Ankündigung teilte die Organisation mit, dass sie Beweise an die All-Party Parliamentary Group (APPG) für Krypto- und digitale Vermögenswerte über den Zugang zu Banken übermittelt hat und dabei betonte, dass sich in den letzten drei Jahren keine Verbesserungen im Umgang mit Bitcoin-Transaktionen ergeben haben.
Das Kernproblem ergibt sich aus dem regulatorischen Rahmen des Vereinigten Königreichs, der alle Kryptowährungen unter einen gemeinsamen Begriff fasst und Bitcoin Regeln unterwirft, die für nicht gedeckte Tokens und von Emittenten abhängige Stablecoins gedacht sind. Trotz der Anweisung der britischen Regierung seit 2023, dass Banken Transaktionen fallweise bewerten sollen, behauptet Bitcoin Policy UK, dass diese Richtlinie in der Praxis nicht umgesetzt wurde, was zu einer wachsenden Kluft führt, während das Vereinigte Königreich sich auf die vollständige Implementierung seines Krypto-Vermögensregimes bis 2027 vorbereitet.
Laut der Organisation sind derzeit etwa 40 % der Überweisungen zwischen Banken und Börsen im Vereinigten Königreich entweder blockiert oder verzögert. Bitcoin Policy UK hat gefordert, dass Banken spezifische Gründe für die Ablehnung von Bitcoin-bezogenen Transaktionen angeben. Ihre Erkenntnisse zeigen, dass viele Fintech- und Krypto-Unternehmen im Vereinigten Königreich erheblichen Herausforderungen im Bankwesen gegenüberstehen, wobei eine gemeinsame Umfrage ergab, dass die Hälfte der Unternehmen entweder ein Bankkonto verweigert bekam oder bestehende Konten geschlossen wurden.
Mehrere Banken, darunter Virgin Money, Metro Bank und Starling Bank, haben Überweisungen und Kartenzahlungen im Zusammenhang mit Bitcoin vollständig blockiert. Währenddessen setzen Barclays und HSBC strenge Grenzen für Überweisungen und begrenzen diese auf 2.500 £ pro Transaktion. Die Organisation wies darauf hin, dass 80 % der Börsen einen Anstieg der Einschränkungen im Vergleich zum Vorjahr berichteten, ohne Anzeichen einer Verbesserung.
In ihrer Einreichung zur APPG-Anhörung stellte Bitcoin Policy UK vier zentrale Forderungen: eine regulatorische Erklärung, die klarstellt, dass Bitcoin-Aktivitäten über FCA-registrierte Börsen nicht unter umfassenden Einschränkungen stehen sollten, eine Verpflichtung für Banken, spezifische Gründe für die Ablehnung von Transaktionen anzugeben, einschließlich eines Beschwerdeverfahrens, die Bestätigung, dass die FCA-Registrierung als Risikobasis dienen kann, und eine regelmäßige Veröffentlichung der Einschränkungsniveaus.
Stadtministerin Lucy Rigby erklärte zuvor, dass das Vereinigte Königreich das Potenzial hat, mit den Vereinigten Staaten zu konkurrieren und sich als internationales Zentrum für Krypto-Vermögenswerte zu etablieren.
FAQ
Was ist das Hauptanliegen von Bitcoin Policy UK bezüglich britischer Banken?
Bitcoin Policy UK ist besorgt über die pauschalen Einschränkungen britischer Banken für rechtmäßige Bitcoin-Aktivitäten, die sich in den letzten drei Jahren trotz regulatorischer Leitlinien nicht verbessert haben.
Wie haben britische Banken laut dem Bericht auf Bitcoin-Transaktionen reagiert?
Der Bericht zeigt, dass etwa 40 % der Überweisungen von Banken zu Börsen blockiert oder verzögert werden, wobei mehrere Banken Überweisungen und Kartenzahlungen im Zusammenhang mit Bitcoin vollständig blockieren.
Welche spezifischen Anfragen hat Bitcoin Policy UK an die Crypto and Digital Assets APPG gerichtet?
Bitcoin Policy UK hat eine regulatorische Erklärung gegen pauschale Einschränkungen von Bitcoin-Aktivitäten, eine Verpflichtung für Banken zur Angabe von Gründen für Transaktionsablehnungen, die Bestätigung, dass die FCA-Registrierung als Risikobasis dienen kann, und die regelmäßige Veröffentlichung von Einschränkungsniveaus angefordert.
Welche Auswirkungen haben diese Bankbeschränkungen auf Fintech- und Krypto-Unternehmen im Vereinigten Königreich?
Viele Fintech- und Krypto-Unternehmen stehen vor erheblichen Bankherausforderungen, wobei Umfragen zeigen, dass die Hälfte dieser Unternehmen entweder ein Bankkonto verweigert oder bestehende Konten aufgrund von Bankbeschränkungen geschlossen wurden.
Wie steht die britische Regierung zur Bewertung von Bitcoin-Transaktionen?
Die britische Regierung hat Banken seit 2023 angewiesen, Bitcoin-Transaktionen fallweise zu bewerten, aber Bitcoin Policy UK behauptet, dass diese Leitlinien nicht effektiv umgesetzt wurden.
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