Coinbase und 14 x402-Zahlungsdienstleister bestehen Sicherheitsprüfungen nicht und legen Schwachstellen offen
Eine Studie, die auf dem 35. USENIX Security Symposium präsentiert wurde, hat erhebliche Sicherheitsmängel bei wichtigen x402-Zahlungsdienstleistern, darunter Coinbase, Thirdweb, PayAI und Mogami, aufgezeigt. Die Forscher testeten 15 Plattformen und stellten fest, dass jede mindestens eine Sicherheitsregel verletzte, wobei 49 Regelverletzungen auf 31 unterschiedliche Schwachstellen in Systemen zurückgeführt wurden, die 99 % der beobachteten x402-Transaktionen ausmachten.
Die Studie identifizierte vier breite Klassen von Angriffen: kostenloses Einkaufen, Diebstahl von Vermögenswerten, Dienstunterbrechung und Gasmissbrauch. Die Forscher validierten sechs Angriffswege, darunter zwei im Zusammenhang mit kostenlosem Einkaufen und drei mit Gasmissbrauch, die zu direkten finanziellen Verlusten für Händler und zum Diebstahl von Vermögenswerten, die von den Dienstleistern gehalten werden, führen könnten.
Die besorgniserregendste Schwachstelle betraf den ERC-6492 Ethereum-Signaturstandard, der Angreifern ermöglichen könnte, bösartige Metadaten auszunutzen, um unautorisierte Transaktionen zu genehmigen. Darüber hinaus könnten Mängel im x402-Zahlungsprozess dazu führen, dass Händler Dienstleistungen vor der Zahlungsbestätigung freigeben, was zu potenziellen Verlusten führen könnte.
Coinbase trat während der Studie als größter Dienstleister hervor und verarbeitete über 77 Millionen Transaktionen. Die Konzentration der x402-Aktivitäten wirft Bedenken auf, da das Versagen eines einzelnen Anbieters Tausende von Händlern betreffen könnte.
Als Reaktion auf die Ergebnisse haben einige Dienstleister mit Maßnahmen zur Behebung der Probleme begonnen, aber das Ausmaß dieser Korrekturen bleibt unklar. Die Forscher empfehlen, alle Transaktionsfelder als nicht vertrauenswürdig zu behandeln und Schutzmaßnahmen zu implementieren, um sowohl Dienstleister als auch Händler vor potenziellen Verlusten zu schützen.
FAQ
Welche Schwachstellen wurden bei den x402-Zahlungsanbietern identifiziert?
Die Studie identifizierte 49 Regelverstöße, die 31 unterschiedlichen Schwachstellen zugeordnet werden konnten, einschließlich Probleme im Zusammenhang mit kostenlosem Einkaufen, Diebstahl von Vermögenswerten, Dienstunterbrechungen und Gasmissbrauch.
Welche Zahlungsanbieter wurden in der Studie getestet?
In der Studie wurden 15 Plattformen getestet, darunter wichtige Anbieter wie Coinbase, Thirdweb, PayAI und Mogami.
Was ist die besorgniserregendste Schwachstelle, die in der Studie gefunden wurde?
Die besorgniserregendste Schwachstelle betrifft den ERC-6492 Ethereum-Signaturstandard, der es Angreifern ermöglichen könnte, böswillige Metadaten auszunutzen, um unbefugte Transaktionen zu genehmigen.
Wie könnten die Mängel im x402-Zahlungsprozess Händler beeinträchtigen?
Mängel im x402-Zahlungsprozess könnten dazu führen, dass Händler Dienstleistungen vor der Zahlungsbestätigung freigeben, was zu potenziellen finanziellen Verlusten führen könnte.
Welche Empfehlungen haben die Forscher zur Verbesserung der Sicherheit gegeben?
Die Forscher empfehlen, alle Transaktionsfelder als nicht vertrauenswürdig zu behandeln und Schutzmaßnahmen zu implementieren, um sowohl Anbieter als auch Händler vor potenziellen Verlusten zu schützen.
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