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Trezor-Datenleck erweitert sich: Weitere 67.000 US-Kunden betroffen

Cryptelio Editorial Veröffentlicht 5 Sep 2026 · 08:00 UTC
Trezor-Datenleck erweitert sich: Weitere 67.000 US-Kunden betroffen

Der Hersteller von Hardware-Wallets Trezor hat offengelegt, dass ein letzten Monat gemeldetes Datenleck schwerwiegender ist als zunächst angenommen. Das Unternehmen gab bekannt, dass zusätzlich 67.000 US-Kunden betroffen sind, deren persönliche Informationen kompromittiert wurden, darunter Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Versandadressen und Bestellnummern.

Die geleakten Daten beziehen sich auf Bestellungen, die zwischen November 2019 und August 2021 getätigt wurden. Zunächst berichtete Trezor, dass 11.742 Kunden aus verschiedenen Ländern, darunter die USA, das Vereinigte Königreich und Brasilien, betroffen waren. Ein aktuelles Update von Trezors Versandpartner ShipMonk offenbarte jedoch das größere Ausmaß des Datenlecks.

Zusätzlich zu den 67.000 Kunden hatten weitere 1.947 Personen ihre Namen, Städte und E-Mail-Adressen offengelegt. Trezor äußerte Enttäuschung über ShipMonks Versäumnis, die Kundendaten wie zuvor zugesichert zu löschen, und erklärte: "Während unserer gesamten Zusammenarbeit mit ShipMonk haben wir wiederholt um schriftliche Bestätigungen gebeten und diese auch erhalten, die die Löschung der Daten bestätigten. Wir sind sehr enttäuscht, dass trotz dieser Bestätigung die Daten nicht aus ihren Systemen gelöscht wurden."

Das Datenleck wurde auf unbefugten Zugriff auf die Systeme von ShipMonk zurückgeführt, was Trezor bereits zuvor gemeldet hatte. Das Unternehmen hat sich direkt an alle betroffenen Kunden gewandt und untersucht derzeit den Vorfall. Trezor, ein führender Anbieter von Bitcoin-Hardware-Wallets, sieht sich in der Vergangenheit bereits kritischer Betrachtung hinsichtlich der Sicherheit von Kundendaten ausgesetzt.

FAQ

Welche persönlichen Informationen wurden beim Trezor-Datenleck kompromittiert?

Die kompromittierten persönlichen Informationen umfassen Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Versandadressen und Bestellnummern betroffener Kunden.

Wie viele Kunden waren von dem Trezor-Datenleck betroffen?

Ursprünglich berichtete Trezor, dass 11.742 Kunden betroffen waren, aber die Zahl hat sich inzwischen auf zusätzlich 67.000 US-Kunden erhöht, was die Gesamtzahl auf über 78.000 bringt.

Was war die Ursache des Datenlecks?

Das Leck wurde auf unbefugten Zugriff auf die Systeme von ShipMonk, dem Versandpartner von Trezor, zurückgeführt, der versäumt hat, die Kundendaten wie zuvor zugesichert zu löschen.

Welchen Zeitraum decken die geleakten Daten ab?

Die geleakten Daten beziehen sich auf Bestellungen, die zwischen November 2019 und August 2021 aufgegeben wurden.

Welche Maßnahmen ergreift Trezor als Reaktion auf das Datenleck?

Trezor hat sich direkt an alle betroffenen Kunden gewandt und untersucht derzeit den Vorfall, um das volle Ausmaß zu verstehen und zukünftige Datenlecks zu verhindern.

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