SharpLink-CEO Joseph Chalom kritisiert Ethereums EIP-8363-Vorschlag
Joseph Chalom, CEO von SharpLink, hat sich öffentlich gegen den Ethereum Improvement Proposal 8363 ausgesprochen und Bedenken geäußert, dass der Vorschlag die dezentrale Finanzwirtschaft (DeFi) untergraben und Ethereums Wettbewerbsvorteil gegenüber Bitcoin verringern könnte. Der von Ethereum-Forschern eingeführte Vorschlag sieht einen Mechanismus namens "Tapered Issuance Burn" vor, der die Belohnungen für Validatoren schrittweise reduzieren würde, je mehr ETH gestaked wird, was potenziell zu einem erheblichen Rückgang der Staking-Erträge führen könnte.
Details zu EIP-8363
EIP-8363 zielt auf eine Staking-Schwelle von 60,25 Millionen ETH ab, was etwa der Hälfte des Gesamtangebots entspricht. Sobald diese Schwelle erreicht ist, würden die Belohnungen für Validatoren zu sinken beginnen und letztendlich auf null fallen. Derzeit stammen etwa 85 % der Staking-Belohnungen aus der Ausgabe auf der Konsensschicht, und die vorgeschlagenen Änderungen könnten die Einnahmen der Validatoren drastisch beeinflussen.
Chaloms Bedenken
- Auswirkungen auf die Erträge: Chalom argumentiert, dass eine Reduzierung der Staking-Erträge institutionelle Investitionen von Ethereum abziehen könnte, da der Ertrag von ETH ein entscheidendes Unterscheidungsmerkmal zu Bitcoin ist.
- Auswirkungen auf DeFi: Er warnt, dass niedrigere Staking-Erträge die Kreditkosten erhöhen und die Liquidität im DeFi-Bereich verringern würden, was die Finanzprodukte destabilisieren könnte, die auf Staking-Renditen angewiesen sind.
- Institutioneller Schwung: Chalom betont, dass Ethereum bei institutionellen Investoren an Zugkraft gewinnt, und eine Kürzung der Erträge könnte diesen Schwung gefährden.
- Wirtschaftliche Tragfähigkeit: Er glaubt, dass der Vorschlag dazu führen könnte, dass Institutionen ihre ETH-Bestände verkaufen, während sie unstaken, was den Markt weiter beeinflussen würde.
Breitere Implikationen
Diese Debatte spiegelt eine philosophische Kluft innerhalb der Ethereum-Community wider, die die Zukunft des Stakings und dessen Auswirkungen auf die Netzwerksicherheit betrifft. Während einige Forscher übermäßiges Staking als Risiko betrachten, argumentieren andere, darunter Chalom, dass Staking-Belohnungen entscheidend für die Gesundheit des Ökosystems und die Anwerbung institutioneller Investitionen sind.
FAQ
Was ist der Ethereum Improvement Proposal 8363?
EIP-8363 schlägt einen Mechanismus namens 'Tapered Issuance Burn' vor, der die Validatorenbelohnungen schrittweise reduzieren würde, während die Menge an gestaktem ETH zunimmt, was potenziell zu einem signifikanten Rückgang der Staking-Erträge führen könnte.
Welche Bedenken hat Joseph Chalom bezüglich EIP-8363?
Chalom befürchtet, dass die Reduzierung der Staking-Erträge die dezentrale Finanzen (DeFi) untergraben, die Wettbewerbsfähigkeit von Ethereum gegenüber Bitcoin verringern und institutionelle Investitionen von Ethereum abziehen könnte.
Wie beeinflusst EIP-8363 die Staking-Belohnungen?
EIP-8363 zielt auf eine Staking-Schwelle von 60,25 Millionen ETH ab, nach der die Validatorenbelohnungen zu sinken beginnen würden, möglicherweise bis auf null, was drastische Auswirkungen auf die Einnahmen der Validatoren hätte.
Was sind die potenziellen Auswirkungen niedrigerer Staking-Erträge auf DeFi?
Niedrigere Staking-Erträge könnten die Kreditkosten erhöhen und die Liquidität im DeFi-Bereich verringern, was finanzielle Produkte destabilisieren könnte, die auf Staking-Renditen angewiesen sind.
Was ist die breitere Debatte innerhalb der Ethereum-Community bezüglich Staking?
Die Debatte spiegelt eine philosophische Kluft über die Zukunft des Stakings wider, wobei einige übermäßiges Staking als Risiko betrachten, während andere, wie Chalom, argumentieren, dass Staking-Belohnungen entscheidend für die Gesundheit des Ökosystems und die Anwerbung institutioneller Investitionen sind.
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