Berlin weist Lösegeldforderung von 2 Millionen Dollar durch Rhysida-Hacker zurück
Die Berliner Landesregierung hat eine klare Haltung gegenüber der Lösegeldforderung der Rhysida-Ransomware-Gruppe eingenommen und sich entschieden, 30 Bitcoin, die ungefähr 2 Millionen Dollar wert sind, nicht zu zahlen. Diese Entscheidung fiel, nachdem die Hacker 5,7 Terabyte gestohlener Daten im Darknet veröffentlicht hatten.
Rhysida, die seit 2023 aktiv ist, hatte zunächst mit einem Gebot von 30 BTC für die gestohlenen Dateien begonnen. Trotz des steigenden Wertes von Bitcoin erklärten die Berliner Beamten unter der Leitung des Chief Digital Officer Florian Hauer, dass der Staat sich nicht erpressen lassen werde und die Sicherheit seiner Mitarbeiter und Bürger oberste Priorität habe.
Die Frist für die Lösegeldzahlung lief am 4. September ab, nach dem die Rhysida-Gruppe den vollständigen Datensatz veröffentlichte. Der Angriff, der am 14. August begann, zwang Berlin dazu, zwei Senatsabteilungen von seinem Netzwerk zu trennen, was zu Unterbrechungen bei den Wohnungsbeihilfen und der Familienunterstützung führte, bis die Dienste am 23. August wiederhergestellt wurden.
Die Behörden prüfen derzeit die möglichen Auswirkungen des Datenlecks, wobei eine zentrale Kriseneinheit und forensische Spezialisten die veröffentlichten Dateien überprüfen. Das Landeskriminalamt und die Bundesbehörde für Cybersicherheit in Deutschland leiten die Ermittlungen und fordern die Bürger auf, etwaige Vorfälle von Betrug oder Identitätsdiebstahl zu melden.
Während Berlin sich auf die Landtagswahl am 20. September vorbereitet, haben die Beamten den Umfang der durch den Angriff verursachten Schäden nicht offengelegt, und die Überprüfung der geleakten Daten dauert an.
FAQ
Was war die Lösegeldforderung der Rhysida-Hacker?
Die Rhysida-Hacker forderten ein Lösegeld von 30 Bitcoin, was ungefähr 2 Millionen Dollar entsprach.
Warum weigerte sich Berlin, das Lösegeld zu zahlen?
Die Landesregierung Berlins, unter der Leitung des Chief Digital Officer Florian Hauer, weigerte sich, das Lösegeld zu zahlen, um nicht erpresst zu werden, und priorisierte die Sicherheit ihrer Mitarbeiter und Bewohner.
Was geschah, nachdem die Lösegeldfrist abgelaufen war?
Nachdem die Lösegeldfrist am 4. September abgelaufen war, veröffentlichten die Rhysida-Hacker den vollständigen Datensatz der gestohlenen Daten im Dark Web.
Welche Auswirkungen hatte der Cyberangriff auf die Dienste Berlins?
Der Cyberangriff zwang Berlin dazu, zwei Senatsabteilungen von seinem Netzwerk zu trennen, was zu Unterbrechungen bei den Wohnungsbeihilfen und der Familienunterstützung führte, bis die Dienste am 23. August wiederhergestellt wurden.
Welche Maßnahmen werden als Reaktion auf den Datenleck ergriffen?
Die Behörden bewerten die potenziellen Auswirkungen des Datenlecks, wobei eine zentrale Kriseneinheit und forensische Spezialisten die veröffentlichten Dateien überprüfen, während das Landeskriminalamt und die Bundesbehörde für Cybersicherheit Deutschlands die Ermittlungen leiten.
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