CFTC lockert Vorschriften für passive Softwareanbieter im Krypto-Derivate-Markt
Die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat ein bedeutendes Update der Regulierung angekündigt, das passive Softwareanbieter im Markt für Kryptowährungsderivate betrifft. Am 17. September gab die Marktteilnehmerabteilung der CFTC eine No-Action-Position bekannt, die es diesen Technologieanbietern erlaubt, Nutzer mit regulierten Derivatemärkten zu verbinden, ohne dass eine Brokerregistrierung erforderlich ist.
Diese neue Richtlinie baut auf der früheren Erleichterung auf, die Phantom Technologies gewährt wurde, welche im März ähnliche Genehmigungen unter dem Staff Letter 26-09 erhielt. Die jüngste Ankündigung der CFTC erweitert dieses Rahmenwerk und ermöglicht einer breiteren Palette von Softwareanbietern, unter bestimmten Bedingungen zu operieren.
Wesentliche Bedingungen für passive Softwareanbieter
- Die Software muss Nutzer ausschließlich mit registrierten Futures Commission Merchants (FCMs), Introducing Brokers (IBs) oder Designated Contract Markets (DCMs) verbinden.
- Anbieter dürfen keine Verwahrung von Nutzervermögen halten, keine Kauf- oder Verkaufssignale generieren oder Handelsentscheidungen im Namen der Nutzer treffen.
- Nutzer müssen die Möglichkeit haben, unabhängig auf registrierte Handelsanbieter zuzugreifen.
Die Entscheidung der CFTC zielt darauf ab, die regulatorische Landschaft für Software zu klären, die den Handel mit CFTC-regulierten Derivaten erleichtert, insbesondere im Kontext von Derivaten auf digitale Vermögenswerte. Diese regulatorische Erleichterung könnte den Weg für die Entwicklung von 'Super-Apps' ebnen, die Wallet-Funktionalitäten mit dem Zugang zu regulierten Märkten kombinieren.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass diese No-Action-Position nicht mit einer formalen Änderung der CFTC-Registrierungsregeln gleichzusetzen ist. Die Richtlinie spiegelt die aktuelle Auslegung bestehender Gesetze wider und bietet keine dauerhafte Ausnahme von zukünftigen regulatorischen Änderungen. Darüber hinaus können staatliche Vorschriften weiterhin eigene Anforderungen an Softwareanbieter stellen.
FAQ
Was ist das aktuelle Update der CFTC bezüglich passiver Softwareanbieter im Krypto-Derivatemarkt?
Die CFTC hat eine No-Action-Position veröffentlicht, die es passiven Softwareanbietern ermöglicht, Benutzer mit regulierten Derivatemärkten zu verbinden, ohne dass eine Brokerregistrierung erforderlich ist.
Was sind die wichtigsten Bedingungen für passive Softwareanbieter gemäß den neuen Richtlinien der CFTC?
Die Software muss Benutzer nur mit registrierten Futures Commission Merchants (FCMs), Introducing Brokers (IBs) oder Designated Contract Markets (DCMs) verbinden. Anbieter dürfen keine Verwahrung von Benutzervermögen halten, keine Kauf- oder Verkaufssignale generieren oder Handelsentscheidungen im Namen der Benutzer treffen.
Stellt diese neue CFTC-Richtlinie eine formelle Änderung der Registrierungsregeln dar?
Nein, die No-Action-Position entspricht nicht einer formellen Änderung der CFTC-Registrierungsregeln. Sie spiegelt die aktuelle Auslegung bestehender Gesetze wider und bietet keine permanente Ausnahme von zukünftigen regulatorischen Änderungen.
Welche potenziellen Entwicklungen könnten sich aus der regulatorischen Erleichterung der CFTC für Softwareanbieter ergeben?
Diese regulatorische Erleichterung könnte den Weg für die Entwicklung von 'Super-Apps' ebnen, die Wallet-Funktionalitäten mit dem Zugang zu regulierten Märkten kombinieren.
Gibt es staatliche Vorschriften, über die Softwareanbieter informiert sein sollten?
Ja, staatliche Vorschriften können eigene Anforderungen an Softwareanbieter stellen, die von den Richtlinien der CFTC abweichen können.
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